Gedenkfeier der Stadt Oberhausen für die Opfer des Nationalsozialismus am 29. Januar 2018

Schülerinnen unserer Schule berichteten über ihre Studienfahrt nach Auschwitz - 

Anlässlich des Jahrestages der Befreiung von Auschwitz und des Internationalen Gedenktages für alle Opfer des Nationalsozialismus fand am 29. Januar 2018 die städtische Gedenkfeier im Bertha-von-Suttner-Gymnasium statt. Es ist eine bewährte Tradition, dass die Gedenkfeier von der Stadt Oberhausen in Kooperation mit Oberhausener Schulen durchgeführt wird.

Am 27. Januar 1945 wurde das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau von sowjetischen Truppen befreit. Dort waren bis zur Befreiung mehr als eine Million Menschen ermordet worden. Die meisten von ihnen waren Kinder, Frauen und Männer, die von den Nationalsozialisten als Juden verfolgt worden waren. Insgesamt ermordeten die Nationalsozialisten über sechs Millionen Juden, Sinti und Roma. Auschwitz wurde zum Synonym für den nationalsozialistischen Massenmord, weil dort so viele Menschen wie an keinem anderen Ort im nationalsozialistischen Machtbereich getötet wurden.

Im Rahmen der Gedenkfeier erfolgte zunächst eine Ansprache des Oberbürgermeisters Daniel Schranz, der die Bedeutung der Gedenkfeier in der heutigen Zeit herausstellte, indem er auf aktuelle Bedrohungen der Demokratie hinwies. Um aus der Geschichte zu lernen, forderte er dazu auf, sich zu erinnern, wachsam zu sein und Ressentiments mutig entgegen zu treten. 

Sascha Reuen, Schulleiter des Bertha-von-Suttner-Gymnasiums, machte in seiner Rede deutlich, dass es 73 Jahre nach der Befreiung von Auschwitz bald keine lebenden Zeitzeugen mehr geben werde. Umso wichtiger sei daher die Erinnerungskultur, die in den Schulen lebendig gestaltet werden müsse.

Die Schülerinnen unserer Schule berichteten von der Studienfahrt nach Auschwitz im Juni 2017. Sie zeigten Bilder aus der Gedenkstätte Auschwitz und kommentierten diese Bilder mit Informationen und ihren persönlichen Empfindungen, die sie beim Besuch der Gedenkstätte hatten. „Kaum vorstellbar und tief berührend“ nannten sie die Umstände, unter denen Menschen in Auschwitz leben mussten und ermordet wurden. Mit dem Gedicht „Ich habe Auschwitz gesehen“ beendeten sie ihren bewegenden Beitrag.

Der Mittelstufenchor des Bertha-von-Suttner-Gymnasiums sang zum Abschluss der würdigen Gedenkveranstaltung „Shalom Chaverim“.

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