Basketball-Stadtmeisterschaften 2017

Im Rahmen der Oberhausener Basketball-Stadtmeisterschaften der weiterführenden Schulen wurden in vier Wettkampfklassen (WK) die Stadtmeistertitel der Mädchen und Jungen für das Schuljahr 2017/2018 ausgespielt. Insgesamt nahmen 20 gemeldete Mannschaften teil (Vorjahr 25).

Die Finalrunden der Mädchen wurden in den WK II (2001-2004) und WK III (2003-2006) durchgeführt. In der WK I (1998-2002) wurde das Sophie-Scholl-Gymnasium und in der WK IV (2005-2008) die Fasia-Jansen-Gesamtschule kampflos Stadtmeister.

Fachleiter Jürgen Pluta vom Ausschuss für den Schulsport stellte rückblickend insbesondere das hohe Niveau im Mädchenjahrgang der WK III heraus. In diesem Wettbewerb dominierte das Bertha-von-Suttner-Gymnasium eindrucksvoll. Das Team von Bertha-Sportlehrerin Kirsten Grindberg glänzte dabei mit deutlichen Siegen gegen das Sophie-Scholl-Gymnasium (47-3) und die Fasia-Jansen-Gesamtschule (54-2). Vize-Stadtmeister wurden die Fasia-Gesamtschülerinnen mit einem 24-8-Erfolg gegen die Scholl-Korbjägerinnen.

Den spannendsten Mädchenwettbewerb  präsentierten die Spiele in der WK II. In der mit den Teams der Schulen Sophie-Scholl, Fasia-Jansen und Freiherr-vom-Stein besetzten Dreierrunde musste der neue Titelträger mit dem Quotienten-Entscheid ermittelt werden, da jedes Team je einen Sieg und eine Niederlage einfuhr. Nachdem das Fasia-Team zunächst den Stein-Mädels von Sportlehrerin Hauke Kließ mit 24-26 unterlag, bezwangen die Gesamtschülerinnen im zweiten Spiel das Sophie deutlich mit 31-20. Damit  schien alles auf einen Turniererfolg des Freiherrs hinauszulaufen. Doch das letzte Turnierspiel zwischen dem Sophie und Freiherr zeigte auf, dass auch im Schulsport Derbys ihre eigenen Gesetze haben. In einem dramatischen Spiel setzte sich die von Jörg Schulte betreute Sophie-Mannschaft im Showdown mit 35-34 durch. Damit wurde letztlich aufgrund des besten Torquotienten die Fasia-Jansen-Gesamtschule von Sportlehrer Carlo Lethert Turniersieger.

Bei den Titelkämpfen der Jungen wurden in allen vier Wettkampfklassen (WK) die Finalrunden ausgespielt und insgesamt vier unterschiedliche Siegerschulen ermittelt. Basketball-Fachleiter Jürgen Pluta vom Ausschuss für den Schulsport stellte erfreut fest: „In den letzten Schuljahren hat die Ausgeglichenheit des Basketball-Wettbewerbs tendenziell zugenommen. Sowohl bei den Mädchen- als auch bei den Jungen-Titelkämpfen haben viele Schulen an Leistungsstärke zugelegt, so dass einseitige Wettbewerbe aktuell nur noch punktuell vorkommen!“

Bestes Beispiel hierfür bot das Endspiel in der WK III (2003-2006), dass an Dramatik kaum zu toppen war. 28 zu 27 hieß es am Ende für das Sophie-Scholl-Gymnasium, das die Heinrich-Böll-Gesamtschule quasi mit der Schlusssekunde bezwang. Damit konnte Sophie-Lehrer Jörg Schulte einen tollen Erfolg seiner Schule bejubeln, auch wenn die moralischen Sieger des Endspiels die nie aufsteckenden und mit viel Potential ausgestatten Böll-Jungen von Betreuer Alexander Bos waren. Bis zum Abpfiff konnten sich die Böll-Talente stets hervorragende Chancen herausspielen, die allerding zu oft ungenutzt blieben.

Die Teams des Bertha-von-Sutnner-Gymnasiums, Elsa-Brändström-Gymnasiums, der Gesamtschule Weierheide und der Theodor-Heuss-Realschule präsentierten im Wettbewerb in der WK II temporeichen und technisch versierten Basketball ebenfalls auf ausgeglichenem Niveau. Letztlich setzte sich das von Sportlehrerin Kirsten Grindberg gecoachte Bertha-Team nach einem umkämpften Turnierverlauf auf Augenhöhe nach drei Siegen (24-12 g. Elsa; 14-12 g. Weierheide u. 24-19 g. Heuss) durch. Die Mannschaft der GS Weierheide von Linda Hülsmann belegte nach dem knappen Sieg gegen die THR (18-17) und dem furiosen Erfolg gegen das Elsa (33-16) Rang zwei vor der Theodor-Heuss-Realschule (3. Platz) und dem Elsa-Brändström-Gymnasium.

Bei den Jüngsten setzte sich in der WK IV (2005-2008) die von Sportlehrer Lukas Sewillo betreute Fasia-Jansen-Gesamtschule mit einem 23-7-Erfolg gegen die Theodor-Heuss-Realschule durch. Dennoch attestierte Heuss-Sportlehrer Markus Hruschka seinen engagierten Nachwuchs-Korbjägern eine gute Entwicklung im bisherigen Schuljahr. 

Zum Abschluss der Basketball-Stadtmeisterschaften ermittelten die WK 1-Jungen mit drei teilnehmenden Schulen den neuen Titelträger. In der technisch und physisch sehr ambitionierten Finalrunde landete letztlich deutlich und verdient die Heinrich-Böll-Gesamtschule ganz oben auf dem Siegerpodest. Die Korbjäger von Sportlehrer Alexander Bos setzen mit den zwei Erfolgen von 39-7 (g. Scholl) und 40-27 (g. Fasia) die Maßstäbe und holten damit einen Basketball-Titel nach Schmachtendorf. Auf dem zweiten Platz reihten sich die von Marcel Nattermann betreuten Fasia-Jansen-Gesamtschüler mit einem 22-17-Erfolg gegen die Scholl-Basketballer ein.

Alle Sieger-Teams in den unterschiedlichen Wettbewerben erhielten von Jürgen Pluta und AfS-Geschäftsführer Jan Nahrstedt die Stadtmeister-T-Shirts der Stadtsparkasse und Urkunden des Ausschusses für den Schulsport überreicht.

Die Schiedsgerichte der Finalspiele wurden von Dirk Unverferth vom Westdeutschen Basketballverband koordiniert.

Die Stadtmeisterteams der Jungen der WK II und WK III vertreten die Stadt Oberhausen auf der am 22. Januar 2018 ab 13.30 Uhr in Oberhausen in der Sporthalle der Gesamtschule Osterfeld stattfindenden 1. Bezirksrunde gegen die Sieger aus Duisburg und dem Kreis Wesel.

Die Mädchen in den WK II und III treffen in der nächsten Spielrunde am 25. Januar 2018 ab 13.30 Uhr in Oberhausen (Günther-Stolz-Sporthalle) auf die Titelträger aus Duisburg und dem Kreis Wesel.

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