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Ben Salomo beeindruckte mit engagiertem Vortrag gegen Antisemitismus und für Toleranz

Ben Salomo in der AulaDer in Israel geborene Musiker siedelte im Alter von 4 Jahren gemeinsam mit seinen Eltern nach Westberlin um. Ben Salomo, der bereits in seiner Jugend Erfahrungen mit Antisemitismus gesammelt hatte, machte sich mit seiner Battle-Rap-Reihe „Rap am Mittwoch“ einen Namen und erreichte Millionen Views bei YouTube. Nachdem er zunehmende antisemitische Tendenzen im Deutschrap bemerkte, gab er 2018 seinen Rückzug aus der Hip-Hop-Szene bekannt. Ben Solomo 2015

Seine Erfahrungen verarbeitete er in der Autobiographie „Ben Salomo bedeutet Sohn des Friedens" und stellte seine Erfahrungen unseren Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe EF vor. Durch Vermittlung der VHS sowie Finanzierung und Moderation durch die Friedrich-Naumann- Stiftung konnten die Schülerinnen und Schüler der EF am 9. Mai 2019 den Rapper Ben Salomo und seine persönliche Geschichte kennenlernen. Er berichtete von Vorurteilen, aber auch Anfeindungen, die er als Jugendlicher erfahren musste. Im Gespräch mit dem Moderator Christoph Giesa ging er auf Vorurteile ein, mit denen Juden in Deutschland immer wieder konfrontiert werden.

Ben Salomo erklärte, dass im Rap mit Hassbotschaften viel schneller Geld verdient werden könne als mit positiven Texten. Gleichzeitig bestehe aber die Gefahr, dass sich solche Botschaften bei Jugendlichen im Denken festsetzen und deren Verhalten beeinflussen. Er ermunterte die Schülerinnen und Schüler, die Inhalte der Texte immer kritisch zu hinterfragen und sich bewusst gegen Diskriminierung und Gewalt einzusetzen.

Mit seinen Ausführungen gelang dem Rapper und Buchautor ein erstaunlicher Spagat: Einerseits setzte er sich differenziert mit der komplexen Thematik auseinander, zum anderen erreichte er mit großer Authentizität die Schülerinnen und Schüler, die viele Fragen stellten und auch nach der zwei Stunden andauernden Veranstaltung das persönliche Gespräch mit Ben Salomo suchten.

Wir hoffen auf eine längerfristige und erfolgreiche Kooperation im Rahmen unserer Projektwoche „Demokratie (er-)leben“.

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