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Offizieller Festakt zum 125.-jährigen Bestehen: Das SSG ist ein „Familiengymnasium“

Am Donnerstagabend war es endlich soweit: Der offizielle Festakt zum 125.-jährigen Bestehen des Sophie-Scholl-Gymnasiums stand an. Ein Wort sollte das große Publikum an diesem Festabend immer wieder hören: „Familiengymnasium“. Dies zeigte sich schon vor dem Beginn der Veranstaltung. Neben den Ehrengästen, dem Kollegium, der Elternschaft und zahlreichen Schülerinnen und Schülern nahmen auch viele Ehemalig an dem Abend teil.

Der Lehrerchor und das Lehrerorchester eröffneten den Festakt stimmungsvoll mit dem eigens für den Anlass geschriebenen Lied „Das ist unser Sophie“. Herr Veh, der neue stellvertretende Schulleiter des SSG, führte durch den Abend und begrüßte die anwesenden Gäste, ehe er das Wort an den Schulleiter weitergab.

Herr Dr. Schmenk, unser Schulleiter und selbst ehemaliger SSG-Schüler, ging in seiner Rede nicht ausschließlich auf positive Meilensteine aus der Geschichte des Sophie-Scholl-Gymnasiums hervor. Er mahnte, die Anpassung des Kollegiums an das NS-Regime nicht zu vergessen und daraus für die Gegenwart und die Zukunft Lehren für die Erziehungsaufgabe des SSG zu ziehen. So war es dann auch der Blick auf die künftige Ausrichtung und die kommenden Aufgaben von Schule, die Herr Dr. Schmenk in den Fokus seiner Rede rückte – freilich nicht ohne auf die zum Teil problematische räumliche Situation für alle am Schulleben beteiligten Akteure am SSG zu verweisen.

Der Mittelstufenchor unter Leitung von Frau Hoffmann sorgte für das musikalische Intermezzo, bevor Frau Bürgermeisterin Albrecht-Mainz zu ihrer Rede ansetzte. Sie vertrat Herrn Schranz, da der Oberbürgermeister der Stadt Oberhausen leider kurzfristig hatte absagen müssen. Frau Albrecht-Mainz, die selbst Schülerin am SSG war und hier – ebenso wie ihre beiden Kinder – ihr Abitur machte, betonte die Bedeutung des Sophie-Scholl-Gymnasiums nicht nur für den Stadtteil Sterkrade, sondern für ganz Oberhausen. Dabei stellte sie den Zusammenhalt des SSG heraus, der den familiären Charakter des Gymnasiums verkörpere.

Frau Gebauer, Ministerin für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen, lobte in ihrer Ansprache unter anderem die „engagierte Arbeit“ des Kollegiums und das vielfältige Angebot an außerunterrichtlichen Aktivitäten und Arbeitsgemeinschaften sowie die Zukunftsorientierung der Schule im Bereich Internationalisierung. Als Beispiele nannte sie die verschiedenen Sprachzertifikate, die Schülerinnen und Schüler am SSG erwerben können, und die Austauschprogramme. Über all dem, so Frau Gebauer, stehen der Gemeinschaftssinn des Sophie-Scholl-Gymnasiums und die Werte, die die Schule den Schülerinnen und Schülern vermittele. „Wir brauchen Schule wie ihre, die Schüler stark machen“, so die Ministerin. Abschließend wünschte Frau Gebauer der Schulleitung und dem Kollegium „viel Kraft, viel Mut und Zuversicht.“

Frau Höffken, die als lange Jahre für uns zuständige Dezernentin für die Bezirksregierung Düsseldorf sprach, griff sowohl die Wertschätzung anderer als auch die eigene Standhaftigkeit gegenüber Ungerechtigkeiten auf und verband diese mit dem Sophie-Scholl-Gymnasium und der täglichen Bildungs- und Erziehungsarbeit, die am SSG geleistet werde.

Einen gänzlich anderen Blickwinkel auf das nordrhein-westfälische Bildungswesen eröffnete der Kabarettist Matthias Reuter, ebenfalls ein ehemaliger Schüler des Sophie-Scholl-Gymnasiums. So klärte Reuter mal stehend, mal am Klavier das Publikum sitzend über die Wertigkeit des NRW-Abiturs auf und verknüpfte es geschickt mit aktuellen deutschen Großbauprojekten wie etwa Stuttgart 21.

„The Band“, die sich aus Schülerinnen und Schülern unserer Schule zusammensetzt, wusste mit aktuellen Liedern zu begeistern, ehe sich die Schulpflegschaftsvorsitzende Frau Matern und Schülersprecher Artion Ejupi die Bedeutung des „Sophie“ für Eltern und Schülerschaft beleuchteten. Beide würdigten die Arbeit des Kollegiums und dass das Schulleben am SSG mehr bedeute als reines Lernen.

Den furiosen Abschluss des Festakts gehörte der Big Band des Sophie-Scholl-Gymnasiums unter der Leitung von Michel Hartwig, die bereits während des Festaktes für die musikalische Unterstützung gesorgte hatte. Im Anschluss an den offiziellen Festakt tauschten sich die Gäste bei zahlreichen Gesprächen aus: Kollegen, ehemalige Kollegen, Sekretärinnen, ehemalige Sekretärinnen, Schüler, Altabiturienten und Ehrengäste – eben die Familie des Sophie-Scholl-Gymnasiums.

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