Initiative „Rent a Jew“

Initiative „Rent a Jew“: Leistungskurs Pädagogik der Q2 lernt die jüdische Religion und Kultur besser kennen

Die Referenten Junna und Jan haben am 06. Dezember 2019 den Leistungskurs Pädagogik der Q2 besucht, um von ihrer jüdischen Religion und Kultur zu berichten.

Die jungen Erwachsenen engagieren sich ehrenamtlich für die Organisation „Rent a Jew“ und schaffen interkulturelle Begegnungen in Institutionen wie Schulen, Universitäten und Kirchengemeinden. Das Ziel des Dialogs ist das Aufbrechen des abstrakten Bildes von Juden, indem man ihnen ein Gesicht gibt. Im Fokus der Begegnungen stehen das aktuelle jüdische Leben in Deutschland, persönliche Einblicke in den jüdischen Alltag und die Möglichkeit, Fragen zu stellen. 2020 01 23 04 RentaJew2 resized

Die Schülerinnen und Schüler haben sich bereits im Vorfeld in Anlehnung an das Thema „Erziehung im Nationalsozialismus“ im Pädagogikunterricht mit der jüdischen Geschichte in Deutschland auseinandergesetzt. Des Weiteren haben sie bei der Bearbeitung des Themas „Interkulturelle Erziehung und Bildung“ die Notwendigkeit der interkulturellen Kompetenz und solcher Begegnungen diskutiert.

Die Referenten haben anhand von mitgebrachten Objekten (z.B. Kippa, hebräisches Buch) Gebräuche und Rituale der jüdischen Kultur und Religion erläutert. Die Schülerinnen und Schüler konnten die Gegenstände ausprobieren, interessante Fragen stellen und eine Begegnung auf Augenhöhe erleben. In der offenen und herzlichen Atmosphäre haben die Referenten erläutert, wie sie in Deutschland mit zwei Kulturen leben und mit Antisemitismus umgehen.

Der Pädagogikkurs bedankt sich ganz herzlich für die tolle Erfahrung. Schalom und auf Wiedersehen!

Erna Mahmutagic-Zecak

Paris-Fahrt 14. bis 16. Dezember 2019

Am Samstagmorgen ging es für uns, die Französischkurse der Oberstufe, um 5:30 Uhr los nach Paris. Nach sieben Stunden Fahrt kamen wir voller Vorfreude an unserem Hotel an. Direkt zu Beginn wurden wir damit überrascht, dass das Einchecken vor 15 Uhr nicht möglich war, weshalb wir uns direkt auf den Weg nach Paris Centre begaben. Von der Opéra Bastille liefen wir an der Seine entlang, vorbei an den Bouquinisten und der Notre-Dame bis hin zum Louvre. 2020 01 08 01 20191214 154620 resized

In unserer quartier libre besuchten wir ohne unsere Französischlehrerinnen  den Weihnachtsmarkt im Jardin des Tuileries. Nachdem wir uns auf dem Weihnachtsmarkt mit französischen Spezialitäten gestärkt hatten, spazierten wir die eindrucksvollen Champs Elysées entlang, vorbei an dem Grand und Petit Palais und den Luxusboutiquen, hoch zum Arc de Triomphe, wo wir uns wieder mit allen trafen. Anschließend fuhren wir mit der Métro bis zu den Grands magasins Printemps und Galeries Lafayette, welche jedes Jahr auf spektakuläre Weise weihnachtlich dekoriert werden. Weihnachtsstimmung kam hier auch bei denen auf, die erschöpft von den Klausuren am Samstagmorgen ihre Reise nach Paris angetreten hatten. Am Boulevard Haussmann teilten wir uns wieder in unterschiedlich große Gruppen auf und liefen zum einen zum Hard Rock Café und zum anderen genossen wir die Schönheit der Kuppel in den Galeries Lafayette. Von da sollte es dann wieder mit allen zusammen zurück zum Hotel mit der Métro gehen, doch leider fiel diese aus, genauso wie am darauffolgenden Tag wegen der grève nationale.

Wir waren deshalb gezwungen, sieben Kilometer vom Südwesten des Paris Centre zu unserem Hotel im östlichen Banlieue Bagnolet zu laufen. Nach dem Einchecken ging es dann für alle ziemlich erschöpft und dennoch unglaublich glücklich und voller neuer Eindrücke ins Bett, um den nächsten Tag starten zu können. Da die Métros streikten, wurden wir mit dem Bus am Moulin Rouge abgesetzt, von wo aus wir zur Sacré-Cœur liefen. Am Place du Tertre vorbei flanierten wir – ganz à la française – durch das Künstlerviertel auf dem Butte de Montmartre.

2020 01 08 02 20191215 180321 resizedAm Nachmittag dann das absolute Highlight: la visite de la Tour Eiffel! Mit gemischten Gefühlen fuhren wir auf die Spitze des Stahlriesen hinauf. Niemand von uns war sich vorher der schwindelerregenden Höhe des Turms bewusst, wie Henrik es beschrieb: ,,Bungee Jumping wäre hier kein Problem!“ Von der obersten Plattform aus genossen wir den grandiosen Ausblick auf die wunderschöne Stadt Paris. Wieder unten angekommen, sahen wir uns das atemberaubende Glitzern des Eiffelturms an – unsere Französischlehrerinnen hatten nicht zu viel versprochen.

Nach zwei Stunden weiterer Freizeit, die wir an der Champs Elysées verbrachten, fuhren wir zurück zum Hotel. Am Montagmorgen wurden wir nach einem ausgiebigen Frühstück zum Schloss von Versailles gebracht. Dort angekommen, bekamen wir eine Führung auf Französisch zu Napoléon, aber auch zur Geschichte des Schlosses und Louis XIV., dem Sonnenkönig. Anschließend begaben wir uns auf die Heimfahrt zurück nach Oberhausen. An dieser Stelle wollen wir uns nochmal bei Frau Heitzig und Frau Horster für das Ermöglichen dieses unvergesslichen Abenteuers bedanken.

À l'année prochaine!

Emily Milbach, Henrik Overdreef (EF)

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