Mensa

   Aktueller Mensa-Speiseplan

Termine und freie Tage

Okt
23

23.10.2017 - 04.11.2017

Nov
9

09.11.2017 19:00 - 20:00

Nov
22

22.11.2017 16:00 - 19:00

Nov
30

30.11.2017 15:00 - 19:00

Dez
2

02.12.2017 8:30 - 12:00

Dez
13

13.12.2017

Neue Projektwoche Jg. 8: Demokratie (er-)leben

Vom 16. bis 20. Oktober 2017 konnte die neue Projektwoche erstmals durchgeführt werden – ermöglicht wurde dies durch die Förderung des Bundesprogramms „Demokratie leben“.

Hintergrund für die Bewerbung um die Förderung und Durchführung der Projektwoche war  einerseits der Wunsch zur vertieften Auseinandersetzung mit der Namenspatronin unserer Schule, Sophie Scholl, anderseits die Zielvorstellung die Bedrohungen der Demokratie bewusster wahrzunehmen und Zivilcourage sowie demokratische Strukturen zu stärken.

Zur Gestaltung der Projektwoche konnten außerschulische Kooperationspartner gewonnen werden, die Schülerinnen und Schülern einen handlungsorientierten Zugang zu  dieser komplexen Thematik ermöglichten.

Der Autor Nils Oskamp, bekannt durch die autobiographische Graphic Novel „Drei Steine“, konfrontierte in seinen Lesungen  die Schülerinnen und Schüler mit seiner Geschichte. Als Schüler einer Schule in Dortmund wurde er selbst Opfer rechter Gewalt, schaffte es  aber der Gewaltspirale ein Ende zu setzen. Er engagiert sich heute aktiv gegen Rechtsradikalismus und Gewalt.  Die Schülerinnen und Schüler zeigten sich von seiner Lebensgeschichte beeindruckt und nahmen seine Anregung, die Kampagne „Schule ohne Rassismus“ am Sophie-Scholl-Gymnasium zu unterstützen, auf.

Gemeinsam mit dem „Duo Zuvielcourage“, den Schauspielern Karin Kettling und Jürgen Albrecht, die in den Rollen von „Herr Schröder“ und „Frau Mutig“ Alltagsrassimus szenisch darstellten, erarbeiteten die Schülerinnen und Schüler die Erkennungsmerkmale rechtspopulistischer Parolen. Sie konnten mit Hilfe des Workshops einüben, wie es gelingen kann, sich einzumischen, zu widersprechen und Zivilcourage zu zeigen. Am Ende des Workshops war allen bewusst, dass eine reflektierte Auseinandersetzung mit Alltagsrassismus zur Erhaltung der Demokratie notwendig ist.

Als außerschulischer Lernort wurde die Gedenkhalle, eine mehr als ein halbes Jahrhundert alte Gedenkstätte für die Opfer des Nationalsozialismus in Oberhausen,  besucht. Dort bestand die Möglichkeit zur Auseinandersetzung mit dem Thema „Jugend in der NS-Zeit“. Die Schülerinnen und Schüler erarbeiteten anhand von Biografien Oberhausener Bürger, wie sie die Zeit von 1933 bis 1945 als Jugendliche erlebt haben. Dabei wurden angepasstes und widerständiges Verhalten beispielhaft gegenüber gestellt, Ursachen und Folgen analysiert.  Am Ende des Workshops gab es die Gelegenheit die Wechselausstellung „Drei Steine“ zu besichtigen. Der Film „Sophie Scholl – die letzten Tage“ ermöglichte es den Schülerinnen und Schülern auf der Grundlage historischer Tatsachen die Geschichte der Widerstandsgruppe „Weiße Rose“ und Sophie Scholls nachzuvollziehen. In dem einfühlsamen Porträt der Widerstandskämpferin wurde aber auch die Frage nach dem politischen Engagement und der Zivilcourage jedes Einzelnen aufgeworfen.

Alle Module der Projektwoche wurden im Rahmen praxisorientierter Einheiten anhand von vorbereitetem Arbeitsmaterial und begleitet von den Klassenlehrerinnen und Klassenlehrern aufgearbeitet und vertieft.

Am Ende der Projektwoche wurde reflektiert und evaluiert. Schülerinnen und Schüler als auch beteiligte Lehrerinnen und Lehrer sprachen sich positiv zur Themenstellung und zum Verlauf der Projektwoche aus.

Wir danken unserem Förderverein für die Beantragung der Fördermittel, dem Bundesprogramm „Demokratie leben“ für die finanzielle Unterstützung und Ermöglichung dieser ereignisreichen Projektwoche. Wir danken besonders unseren Kooperationspartnern Clemens Heinrichs, Dirk Paasch, Nils Oskamp, Karin Kettling und Jürgen Albrecht für die großartige Zusammenarbeit und hoffen, diese im nächsten Jahr fortsetzen zu können.

Theaterworkshop Projektwoche 2017Nils Oskamp Lesung Projektwoche 2017

Exkursion der Klasse 9c zur Universität in Essen

Im Rahmen des neuen Kooperationsvertrages zwischen der Universität Duisburg-Essen und dem Sophie-Scholl-Gymnasium Oberhausen bekamen die Schülerinnen und Schüler der Klasse 9c erstmalig die Gelegenheit in Begleitung ihrer Kunstlehrerin Frau Mahmutagic und ihres Kunstlehrers Herrn Hentschel, einen Tag lang das Institut und seine Mitarbeiterinnen kennen zu lernen, die ein abwechslungsreiches Programm für die Besucherinnen vorbereitet hatten.

Nach der Begrüßung durch Priv.-Doz. Dr. Kerstin Hamacher-Lubitz, Koordinatorin der Schulkooperationen, führten die Tutorin Frau Heuwinkel und der Tutor Herr Schliemann des Studiengangs Kunst durch die verschiedenen Werkstätten des Fachbereichs und erläuterten die Möglichkeiten der künstlerischen und pädagogischen Ausbildung in praktischer, sowie theoretischer Hinsicht.

Danach wurden die SuS herzlich von Frau Prof. Heil in ihrer Vorlesung zu „Grundlagen der Kunstdidaktik“ Willkommen geheißen. Zusammen mit den anderen Kunststudentinnen konnten sie aktiv an der Vorlesung teilnehmen und erhielten Einblicke in die Frage, welche Möglichkeiten es gibt, Kinder und Jugendliche für kreative Prozesse zu begeistern.

Auch ein Besuch der Mensa mit einem gemeinsamen Mittagessen stand auf dem Besuchsplan, der den Schülerinnen und Schülern die Atmosphäre des studentischen Alltagslebens noch mehr näherbrachte.

Zu guter Letzt nahm sich Herr Prof. Eberhard viel Zeit um die Jugendlichen zu beraten und Informationen dazu zu geben, wie eine Mappe für eine künstlerische Eignungsprüfung aussehen kann. Anhand von aus der Schule mitgebrachten Arbeiten aus dem Kunstunterricht erläuterte er das Vorgehen bei der Durchsicht von Bewerbungsunterlagen und gab Tipps zur Zusammenstellung und zu Themen. Dies war besonders für die Schülerinnen und Schüler interessant, die möglicherweise ein Lehramtsstudium in diesem Fachbereich ins Auge gefasst haben.

Am Ende des Tages wurde von allen Beteiligten Interesse bekundet die begonnene Kooperation zu vertiefen und fortzusetzen, um den Schülerinnen und Schülern des Sophie-Scholl-Gymnasiums Einblicke in die Ausbildung an der Universität zu gewähren.

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