Der Wahlpflicht-Kurs Bio/Chemie (8. Klasse) zu Gast an der Hochschule Ruhr-West

Am 17.05.2019 war der Wahlpflichtkurs Bio/Chemie 8 von Herrn Mau zu Gast bei unserem Kooperationspartner für den MINT-Bereich, der Hochschule Ruhr-West. Der Parallel-Kurs von Frau Gruschkuhn folgt im Juni. WP Bio Ch an Uni 2

Auf dem Campus Bottrop nahmen die SchülerInnen – unter Betreuung durch die Wissenschaftliche Mitarbeiterin Annette Wolf sowie zwei studentische Hilfskräfte – im Rahmen einer Unterrichtsreihe zum Thema „Nachhaltige Luftreiniger: mit Pflanzen gegen Luftschadstoffe“ an einem Workshop teil, bei dem sie eine Mess-Station zur Bestimmung der atmosphärischen Feinstaub-Konzentration zusammenbauten, selbstständig programmierten und bei einem kurzen „Spaziergang“ um das Hochschul-Gelände erstmals ausprobierten.WP Bio Ch an Uni 3

Herzstück der Mess-Station ist ein Feinstaub-Sensor für die Standard-Partikelgrößen PM2.5 und PM10, der den Feinstaub durch das Messgerät saugt und mittels eines Lasers die Partikel-Anzahl im angesaugten Luft-Volumen bestimmt.

An einem zweiten Projekttag soll die sog. SenseBox für Feinstaub-Messungen in Schulnähe durch die SchülerInnen des Kurses eingesetzt werden. Die so erhaltenen Daten können über das Open-Community-Projekt „openSenseMap“ sogar der Allgemeinheit zugänglich gemacht werden (Näheres hierzu und zur SenseBox unter: sensebox.de/de/osem

Weitere Informationen zu MINT-Bildungsangeboten an der HRW für SchülerInnen finden Sie unter: mint4u.de

Ben Salomo beeindruckte mit engagiertem Vortrag gegen Antisemitismus und für Toleranz

Ben Salomo in der AulaDer in Israel geborene Musiker siedelte im Alter von 4 Jahren gemeinsam mit seinen Eltern nach Westberlin um. Ben Salomo, der bereits in seiner Jugend Erfahrungen mit Antisemitismus gesammelt hatte, machte sich mit seiner Battle-Rap-Reihe „Rap am Mittwoch“ einen Namen und erreichte Millionen Views bei YouTube. Nachdem er zunehmende antisemitische Tendenzen im Deutschrap bemerkte, gab er 2018 seinen Rückzug aus der Hip-Hop-Szene bekannt. Ben Solomo 2015

Seine Erfahrungen verarbeitete er in der Autobiographie „Ben Salomo bedeutet Sohn des Friedens" und stellte seine Erfahrungen unseren Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe EF vor. Durch Vermittlung der VHS sowie Finanzierung und Moderation durch die Friedrich-Naumann- Stiftung konnten die Schülerinnen und Schüler der EF am 9. Mai 2019 den Rapper Ben Salomo und seine persönliche Geschichte kennenlernen. Er berichtete von Vorurteilen, aber auch Anfeindungen, die er als Jugendlicher erfahren musste. Im Gespräch mit dem Moderator Christoph Giesa ging er auf Vorurteile ein, mit denen Juden in Deutschland immer wieder konfrontiert werden.

Ben Salomo erklärte, dass im Rap mit Hassbotschaften viel schneller Geld verdient werden könne als mit positiven Texten. Gleichzeitig bestehe aber die Gefahr, dass sich solche Botschaften bei Jugendlichen im Denken festsetzen und deren Verhalten beeinflussen. Er ermunterte die Schülerinnen und Schüler, die Inhalte der Texte immer kritisch zu hinterfragen und sich bewusst gegen Diskriminierung und Gewalt einzusetzen.

Mit seinen Ausführungen gelang dem Rapper und Buchautor ein erstaunlicher Spagat: Einerseits setzte er sich differenziert mit der komplexen Thematik auseinander, zum anderen erreichte er mit großer Authentizität die Schülerinnen und Schüler, die viele Fragen stellten und auch nach der zwei Stunden andauernden Veranstaltung das persönliche Gespräch mit Ben Salomo suchten.

Wir hoffen auf eine längerfristige und erfolgreiche Kooperation im Rahmen unserer Projektwoche „Demokratie (er-)leben“.

25 Jahre Schulpartnerschaft Sophie-Scholl-Gymnasium - Schule 107 (Gymnasium), Ukraine

Danke für den schönen Besuch in Oberhausen! Auf Wiedersehen in Saporishja!

Seit 25 Jahren besteht die Schulpartnerschaft zwischen unserer Schule und der Schule 107 in Saporishja (ukrainische Schreibweise) bzw. Saporoshje (russische Schreibweise), die im Rahmen der Städtepartnerschaft beider Städte begründet wurde.

Die diesjährige Begegnung zwischen ukrainischen und deutschen Schülerinnen und Schülern fand in der Zeit vom 06.05.2019 bis zum 14.05.2019 in Oberhausen statt.

Der Besuch in Oberhausen stellt den ersten Teil des jährlichen Austausches dar und soll mit dem Gegenbesuch der deutschen Gruppe im Herbst 2019 in Saporishja fortgesetzt werden, wobei Sicherheit und politische Lage in der Ukraine berücksichtigt werden müssen. Neun ukrainische Schülerinnen und Schüler nahmen in Begleitung von zwei Lehrerinnen, Frau Svitlana Lozova und Frau Elena Pirozhok an der Austauschmaßnahme teil. Schüler*innen und LehrerInnen waren in Gastfamilien untergebracht, sodass sie den Familien- und Schulalltag kennenlernen konnten.

Die ukrainische Gruppe reiste mit dem Zug nach Kiew/Ukraine und von dort mit dem Flugzeug nach Düsseldorf. Auch die Rückreise erfolgt zunächst mit dem Flugzeug nach Kiew und von dort mit dem Zug nach Saporishja. Hin- und Rückfahrten dauerten insgesamt fast 3 Tage, verliefen aber problemlos.

Der Schüleraustausch zwischen dem Sophie-Scholl-Gymnasium und der Schule 107 ist zurückzuführen auf die Städtepartnerschaft zwischen Saporishja und Oberhausen und besteht seit dem Jahr 1994. Der damalige Schulleiter unserer Schule fuhr erstmalig mit einer Schülergruppe in die Ukraine. Viele Lehrerinnen und Lehrer sowie Schülerinnen und Schüler haben seither am Schüleraustausch teilgenommen und haben die Ukraine besucht. In diesem Jahr konnte nun ein 25jähriges Jubiläum gefeiert werden, an dem Herr Dr. Laroche als Begründer des Austauschs mit Freude teilnahm.

Auf dem Programm standen Exkursionen und Veranstaltungen, die unseren Gästen Einblicke und Informationen über Strukturwandel und Alltag in Oberhausen und der Region vermitteln sollten. So wurde der Gasometer besichtigt, das Centro und das Schloss Oberhausen besucht. Aber man fuhr auch zur Zeche Zollverein in Essen und nach Köln.

Insgesamt kann man feststellen, dass der Austausch von beiden Seiten dankbar und mit viel Engagement aller Beteiligten, vor allem den gastgebenden Eltern und Schülern, durchgeführt wurde. Herr Dr. Schmenk, Schulleiter des Sophie-Scholl-Gymnasiums, unterstützt den Schüleraustausch und begrüßt die Fortsetzung, die für September 2019 geplant ist.

„Do pobachennya!” - wir hoffen und freuen uns auf ein Wiedersehen!

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