Termine und freie Tage

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23.12.2019 - 06.01.2020

Enkel des Hitler-Attentäters zu Gast am SSG

„Jeder Extremist ist Mist“

Karl Graf Stauffenberg, der Enkel des berühmten Hitler-Attentäters Claus Schenk Graf von Stauffenberg, besuchte am 6. November 2019 das Sophie-Scholl-Gymnasium und sprach den Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe Q2 über seinen Großvater und die Gefahren des politischen Extremismus. 2019 11 10 01 DSCF8688  resized2019 11 10 02 DSCF8921  resized

Rund zwei Stunden dauerte der Vortrag des Grafen und FDP-Politikers, der nicht nur vor, sondern auch mit den Schülerinnen und Schülern sprach. Dabei entlarvte er mit prägnanten, aber umso beeindruckenderen Übungen die Aussagen von „Stammtisch-Nazis“ und appellierte an die Eigenverantwortung eines jeden einzelnen. Graf Stauffenberg empfahl immer wieder, politische Extreme jedweder Richtung nicht zu ignorieren, sondern in Diskussionen ihre Positionen zu entlarven und - vor allem - zu entkräften.

Mit eben jener Offenheit sprach Graf Stauffenberg über seinen Großvater, dessen Verhältnis zum Judentum und zum Nationalsozialismus wie auch über den Umgang mit der historischen Figur des Hitler-Attentäters in der Gegenwart. Einen Helden, so Stauffenberg, sehe er in seinem Großvater nicht, wohl aber ein Vorbild – obwohl er einräumte, dass der historische Graf ein Antisemit war. Dies, so Graf Stauffenberg, müsse allerdings im historischen Kontext betrachtet werden.

Die Hollywood-Verfilmung des Hitler-Attentats empfindet Graf Stauffenberg als durchaus gelungen, nur die Besetzung von Tom Cruise in der Hauptrolle sagt ihm nicht zu. Überhaupt habe er so gut wie keinen Einfluss darauf, wer seinen Großvater instrumentalisiere, da es sich um eine Figur der Zeitgeschichte handelt. Die AfD, da ist sich Graf Stauffenberg sicher, würde sein Großvater nicht wählen.

Abschließend ermunterte Graf Stauffenberg die Schülerinnen und Schüler zur Aufrechterhaltung der freiheitlich-demokratischen Grundordnung Deutschlands. Diese gelte es zu beschützen und jeder müsse dafür Sorge tragen, dass keine extremen Gesinnungen entstehen – gleich welcher politischen oder religiösen Ausrichtung.

Zehn Schülerinnen und Schüler der EF machen sich auf den Weg nach China!

Schüleraustausch mit Quanzhou

Endlich ist es soweit! Die Schülerinnen und Schüler Timo Kowalsky, Sara Bandic, Florian Bomanns, Janis Schreiber, Simon Sannek, Dilara Ortmann, Albina Kadic, Lena Maßmann, Lucie Moreno und Mia Olive Poersch werden gemeinsam mit Frau Fender und Herrn Mittelstädt am 05.02.2020 nach Quanzhou reisen. Chinesische Klasse

Zunächst fliegen die Schülerinnen und Schüler mit den Lehrkräften von Düsseldorf nach Beijing, anschließend von Beijing nach Xiamen weiter. Dort werden sie von den chinesischen Lehrerinnen und Lehrern abgeholt und zu den Unterkünften gebracht. Die Schülerinnen und Schüler werden vom 05.02.2020 bis zum 14.02.2020 in Gastfamilien wohnen und mit ihren Austauschpartnern bzw. Austauschpartnerinnen den Unterricht besuchen. Dabei können sie an diversen Fächern und Arbeitsgemeinschaften nach ihren Interessen teilnehmen. Quanzhou

An den Nachmittagen werden interessante Exkursionen und Erkundungen durchgeführt, um Land und Leute kennenzulernen. Bekannte Sehenswürdigkeiten wie Tempel und Museen werden besucht. An dem Wochenende verbringen die Schülerinnen und Schüler Zeit mit ihren Gastfamilien.

Im Anschluss an den bevorstehenden Besuch erfolgt der Gegenbesuch aus China.

Frau Mahmutagic-Zecak

InterTwined 2019 – Die Theater-AG on tour in Cottbus

First of all: You´re beautiful. Unter diesem Motto startete am 23. September 2019 das internationale Theaterfestival InterTwined im Piccolo - Theater in Cottbus. Neben Gruppen aus Irland, Polen, Italien, Frankreich und Estland nahm auch die Theater-AG des Sophie-Scholl-Gymnasiums teil.

Wir, die englischsprachige Theater-AG des SSG, verbrachten eine Woche in Cottbus und besuchten die verschiedenen Theaterstücke der anderen teilnehmenden Gruppen, traten selbst auf und nahmen an unterschiedlichen Workshops teil. Besonders interessant war hierbei die Vielfalt der einzelnen Theaterstücke. Während die polnische Gruppe aus Warschau ein Tanztheater auf die Bühne brachte, präsentierte die Gruppe aus Gelsenkirchen ein klassisches Theaterstück. Ganz anders ging die Gruppe aus Estland vor. Sie beschäftigte sich in ihrem Theaterstück auf unterschiedlichste Weise mit dem Thema fragility (Zerbrechlichkeit): Dies setzte sie mit auf dem Kopf balancierten Tassen, langen, schwarzen Mänteln, in denen ihre eigenen Körper zerbrechlich erschienen, und einer beeindruckend synchronen Choreographie um.

Eigentlich hätte es jedes Theaterstück verdient, hier erwähnt zu werden, da jede einzelne Gruppe eine beeindruckende Vorstellung auf die Bühne brachte. Um jedem Theaterstück auf dem Festival genug Raum zu geben, wurden nach den Aufführungen Zettel mit Fragen und Statements ausgefüllt und in Gesprächs- bzw. Diskussionsrunden besprochen.

So vielfältig wie die Theaterstücke waren auch die zweitägigen Workshops, an denen wir teilnahmen: von story telling über Musik- und Tanzworkshops wie Contemporary Dance oder Voguing war alles dabei. Insbesondere bei den Workshops, die mit Sprache arbeiteten, wurde die Internationalität des Festivals deutlich. Zwar wurde auf dem Festival und in den Workshops Englisch gesprochen, bei den Präsentationen jedoch arbeiteten die Workshopleiter mit der Vielsprachigkeit der Teilnehmer. Sprachbarrieren gab es dennoch nicht. Nach sechs Tagen waren so viele Kontakte geknüpft, dass der Abschied sehr tränenreich wurde.

Vom ersten Tag an, als wir aus dem Bus stiegen und das Foyer des Piccolo-Theaters betraten, war das Gruppengefühl überwältigend. Die ehrenamtlichen Mitarbeiter des Theaters schufen eine Atmosphäre, die das Knüpfen von neuen Kontakten sehr leicht machte. Natürlich spielten dabei auch die Offenheit und das offenkundige gemeinsame Interesse am Theater eine Rolle. Wir verbrachten mit den Gruppen aus Italien und Irland unsere Mittagspause, sprachen mit ihnen über die Theaterstücke und spielten eine ganze Reihe Theateraufwärmspiele. Besonders die Abschlussfeier am Freitagabend schweißte alle Teilnehmer zusammen.

Das Festival endete Samstagvormittag mit den Gesprächsrunden zu den letzten beiden Theaterstücken, einem Impro-Theaterstück der irischen Gruppe aus Ennis und einem Tanztheater der Cottbusser Gruppe. Im Anschluss gab es einen kurzen Rückblick auf die letzten Tage in Form von Miniatures. Jeder Gruppe wurde eine Partnergruppe zugeordnet, deren Stück man in zwei Minuten darstellen sollte. Diese komödiantische Zusammenfassung brachte die Erinnerung an die Theaterstücke zurück und erwies sich als sehr unterhaltsam.

Besonders viel Spaß machte es, unser Theaterstück Dirty Dirty Princess zum letzten Mal vor Muttersprachlern bei einem so fantastischen Festival aufzuführen. Wir schlossen neue Freundschaften und nutzten unsere im Unterricht erworbenen Englischkenntnisse dazu zu kommunizieren. Außerdem sammelten wir Inspirationen für unser nächstes Theaterstück.

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