Wir sind das SSG!

schueler klein 01Im Sekretariat des Sophie-Scholl-Gymnasiums hängt ein mehr als zehn Jahre altes Foto, aufgenommen aus der Vogelperspektive mit Blick auf den Schulhof. Alle Schülerinnen und Schüler, die an diesem Tag an der Schule waren, sind darauf zu sehen. Fröhlich blicken sie in die Kamera, als wollten sie dem Betrachter zurufen: „Das SSG - das sind wir!" Kein alltägliches Bild, vielleicht sogar originell, auf jeden Fall bunt und voller Leben.

Als dieses Foto 1997 entstand, war das 1894 gegründete Sophie-Scholl-Gymnasium mit seinen 103 Jahren bereits eine „alte Dame" und hatte mehrere Male den Wohnsitz gewechselt. Mit den Jahren war es „in die Breite gegangen": Drei Gebäude und drei Schulhöfe stehen heute für ca. 1150 Schülerinnen und Schüler zur Verfügung.

 

Auch der Name hat sich geändert. Ein Foto der Namensgeberin Sophie Scholl hängt in der Eingangshalle zum Altbau. Jedes Jahr am 22. Februar erinnert eine Vase mit weißen Rosen unter dem Bild an den Tag ihrer Hinrichtung 1943 und an die Gruppe der Weißen Rose.

Der Schulalltag am SSG ist geprägt - wie an anderen Schulen auch - durch Fachunterricht und Projektarbeit, durch Tests und Klassenarbeiten. Natürlich gehören auch die Pausen zum Tagesablauf. Seit einiger Zeit gibt es neben Schulhof und Cafeteria, besonders für die jüngeren Schülerinnen und Schüler, noch einen weiteren beliebten Aufenthaltsort - die Schülerbücherei: Von drei Lehrerinnen schülergerecht gestaltet und betreut, von der Stadt Oberhausen und vom Förderverein der Schule beratend und finanziell unterstützt, wurde sie beim Schulfest am 21. Juni 2008 offiziell eingeweiht. Bücher können vor Ort gelesen, aber auch ausgeliehen werden. Die erste Lesenacht hat Begeisterung bei den Schülerinnen und Schülern hervorgerufen.

Wer nach dem Unterricht gegen zwei Uhr oder noch etwas später durch das Schulgebäude geht, wird bemerken, dass noch immer Leben im Haus ist - nicht mehr ganz so laut und impulsiv wie am Vormittag, aber dennoch deutlich spürbar. Einen Mittagsschlaf gibt es für die „alte Dame" offensichtlich nicht, stattdessen Arbeitsgemeinschaften, Proben von Schulorchester oder Theatergruppe, Förderunterricht und einiges mehr.

Die „alte Dame", die 2004 ihren 110. Geburtstag feiern konnte, sieht Schülerinnen und Schüler kommen und gehen: Sie sieht Fünftklässler, die aus der Vertrautheit der Grundschule neugierig und erwartungsvoll, vielleicht auch etwas ängstlich zum ersten Mal in die neue große Schule kommen, und Lehrerinnen und Lehrer, die die Kinder „an die Hand nehmen" und sie in den Schulalltag hinein begleiten. Sie sieht Abiturientinnen und Abiturienten, die das SSG in der Erwartung neuer Anforderungen und Aufgaben verlassen, und Lehrerinnen und Lehrer, die sie auf unterschiedliche Weise begleitet haben - bis zuletzt. Von Zeit zu Zeit wirft die „alte Dame" auch einmal einen Blick ins Sekretariat und in die Hausmeisterloge. Sie sieht Sekretärinnen und einen Hausmeister, denen das Wohl und Wehe der Schülerinnen und Schüler am Herzen liegt und die die pädagogische Arbeit am SSG unterstützen und ergänzen.

Von den Schülerinnen und Schülern, die auf dem Foto von 1997 abgebildet sind, ist niemand mehr an der Schule. Denn Schülerinnen und Schüler kommen und gehen - wie gesagt - und immer wieder steht die „alte Dame" vor neuen Herausforderungen. Ihr Blick ist klar in die Zukunft gerichtet, denn sie weiß, dass die Schulleitung am SSG Pläne und Ideen hat und diese gemeinsam mit dem Lehrerkollegium, mit Eltern- und Schülerschaft verwirklichen möchte. Deshalb wird sie die Hände noch lange nicht in den Schoß legen, sondern „ins volle Leben greifen", denn es gibt viel zu tun. Ein aktuelles Beispiel ist das Abitur nach acht Jahren (G8). Dies bedeutet, dass Schülerinnen und Schüler zwar ein Jahr weniger, aber einige Wochenstunden mehr in der Schule verbringen - mehr Unterricht am Nachmittag also. Damit auch zu dieser Zeit Lernen noch sinnvoll und effektiv ist, sollen am SSG Möglichkeiten der Mittagsversorgung ebenso geschaffen werden wie Räume zur Entspannung, für Spiel und Sport. Hierfür, aber auch für die Pausen am Vormittag, ist die Umgestaltung der Schulhöfe geplant. Das Konzept dazu haben Eltern- und Schülervertreter, Mitglieder des Lehrerkollegiums und der Schulleitung gemeinsam entwickelt.

Und im Mittelpunkt steht natürlich immer - und immer wieder neu - ganz zentral der Unterricht. Welche neuen Unterrichtskonzepte können entwickelt werden, damit die Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit ihren Lehrerinnen und Lehrern die besonderen Anforderungen des G8 mit all seinen Konsequenzen erfüllen können? Wie kann das SSG den unterschiedlichen Schülerpersönlichkeiten mit ihren Stärken und Schwächen gerecht werden, um jeder Schülerin und jedem Schüler die bestmögliche Förderung zu geben?

Vieles ist in der Vergangenheit bereits auf den Weg gebracht worden und prägt Arbeit und Schulleben am Sophie-Scholl-Gymnasium.

Für die Zukunft stehen viele, auch in ihren Auswirkungen nicht immer absehbare Neuerungen an, doch die „alte Dame" wird offen bleiben für vielfältige Entwicklungen, so dass es auch weiterhin heißen kann:

„Das SSG - das sind wir!"

Vertretungsplan und Klassenarbeiten

 
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