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Saporoshje 2010

Schüleraustausch Saporoshje 2010

Am 04.September 2010 startete eine Schülergruppe des Sophie-Scholl-Gymnasiums am Düsseldorfer Flughafen mit einer Boeing 737 in Richtung Ukraine. Begleitet von Frau Ahrens und Frau Schiemanowski weilte die Gruppe dort für eine 14 tägige Begegnung mit unserer Partnerschule 107 in Saporoshje und zum Kennenlernen der Kultur und Geschichte des Landes. Alle Teilnehmer waren sehr gespannt und freuten sich auf ein Wiedersehen mit der ukrainischen Gruppe, die 2009 in Oberhausen zu Gast war.
Nach langer Anreise - Flug bis Kiew sowie anschließende Reise mit dem Nachtzug nach Saporoshje - und herzlicher Begrüßung in Saporoshje ging es nach 2 Tagen zusammen mit der ukrainischen Gruppe unter der Leitung von Frau Pedasch, Frau Kascha und Frau Yarmak weiter zur Krim mit dem Ziel Jalta.

 

Bei sommerlichen Temperaturen wurde ein umfangreiches Kulturprogramm absolviert. Aber es gab auch Entspannung z.B. am Strand des Schwarzen Meeres. Schnell waren die ukrainischen und deutschen Schüler, die sich gut in englischer Sprache verständigen konnten, eine vertraute Gruppe geworden. Auch wenn die Freizeitangebote von den Schülerinnen und Schülern sehr gern angenommen wurden, so waren sie ebenso begeistert von den historischen Palästen der letzten russischen Zaren.
Keine Geschichtsstunde kann die Bedeutung der Konferenz von Jalta im Jahr 1945 so vermitteln wie die Besichtigung und informative Führung durch den Livadia-Palast. Tief beeindruckt waren alle von der alten tartarischen Stadt Bachtschyssaraj und dem Khanspalast. Einige Anstrengung kostete der Aufstieg zur Tschufut-Kale, aber oben angekommen wurde man durch die Höhlen und den einzigartigen Ausblick bis zum Schwarzen Meer belohnt.
Die zweite Woche des Schulaustauschs fand in Saporoshje statt. Hier waren die Schülerinnen und Schüler bei ihren Gastfamilien untergebracht, wo sie mit großer Gastfreundschaft aufgenommen wurden.
Bei einem offiziellen Empfang im Rathaus von Saporoshje wurden wir vom Bürgermeister begrüßt und es gab für jeden Schülerin und jeden Schüler ein kleines Gastgeschenk.
Die Schülerinnen und Schüler nahmen zusammen mit ihren ukrainischen Partnern am Unterricht der Schule 107 teil, in der die Gruppe von der Schulleiterin Raisa Wasilewna herzlich empfangen wurde. In Projekten wurden Themen zu Natur und Kultur des Landes erarbeitet. Alle Unterrichtsprojekte waren gut vorbereitet und fanden in Musik, Deutsch, Englisch und im Kunstunterricht statt. Außerdem wurde bei einer Kulturveranstaltung ein Film über den Schulaustausch vorgeführt sowie von ukrainischen Schülerinnen und Schülern Gesang und Tanzdarbietungen vorgestellt.
Zusätzlich zum Unterricht in der Schule gab es Exkursionen, die zum Teil von den Eltern der ukrainischen Schülerinnen und Schüler vorbereitet worden waren. So konnte z.B. ein großes Autowerk besichtigt werden, eine Bootsfahrt auf dem Dnepr wurde durchgeführt, mit dem Bus ging es auf einer Stadtrundfahrt quer durch Saporoshje und es wurde ein Kosakendorf auf der Dnepr-Insel Hortiza besucht. Zu den Treffpunkten fuhr man man meistens mit “Marschrutkas”, schnellen und preisgünstigen Sammeltaxis.Aber neben den vielen Programmpunkten blieb auch noch Zeit für das gegenseitige Kennenlernen der Schülerinnen und Schüler und den ukrainischen Familien. Mit großem Engagement sorgten die Gastfamilien für das Wohlbefinden der deutschen Gäste und organisierten in der Freizeit noch Veranstaltungen, um den Gästen die Kultur des Landes nahe zu bringen. Durch die engen Kontakte entstanden in wenigen Tagen Freundschaften.
Nach bewegenden Abschiedsszenen der Schülerinnen und Schüler und der ukrainischen Gastfamilien am Bahnhof in Saporoshje ging es am Ende der zweiten Woche mit dem Nachtzug nach Kiew. Dort hatten die ukrainischen Kollegen eine Busfahrt gebucht, wobei die Sophienkathedrale, die St. Michael-Klosterkirche und andere Sehenswürdigkeiten der ukrainischen Hauptstadt gezeigt und in deutscher Sprache über die Geschichte der Stadt berichtet wurde.
Interessant war auch, dass fast alle Straßen der Innenstadt von mächtigen Kastanienbäumen gesäumt wurden. Allerdings war die Zeit zu kurz um die Stadt richtig kennenzulernen, denn an diesem Tag, dem 18.September, ging es dann wieder mit dem Flugzeug zurück nach Deutschland.
Offiziell endete der diesjährige Schulaustausch am Flughafen Düsseldorf, nicht aber die Kontakte zwischen deutschen und ukrainischen Partnern. Doswidanje – bestimmt gibt es ein Wiedersehen.
Wir bedanken uns bei der Schule 107, den ukrainischen Kolleginnen und Kollegen, den ukrainischen Schülerinnen und Schülern und ihren Eltern für die Gastfreundschaft und die große Chance, einen Einblick in die Geschichte und Kultur der Ukraine erhalten zu können.
Wir danken unserer Schule, insbesondere Herrn Lindner und Herrn Willert, für die Unterstützung des Schulaustauschs und gute Vorbereitung der Fahrt.
Dank sagen müssen wir auch dem Pädagogischen Austausch Dienst (PAD), der den Schulaustausch seit vielen Jahren finanziell ermöglicht.
Cornelia Schiemanowski

Schule 107

Schulpartnerschaft des Sophie-Scholl-Gymnasiums mit der Schule 107 (Gymnasium) in Saporoshje/Ukraine

Die Schulpartnerschaft zwischen der Schule 107 in Saporoshje (Ukraine) und dem Sophie-Scholl-Gymnasium besteht seit 1994. Die Partnerschaft wurde zunächst für zwei Jahre festgelegt, aber in dieser Zeit hat sich der Austausch von Schülergruppen als so erfolgreich bewährt, dass er kontinuierlich bis heute fortgeführt werden konnte.

Saporoshje ist eine moderne Stadt der Ukraine und hat ca. 1 Mill. Einwohner. Sie liegt am Dnjepr - ungefähr 400 km südöstlich von Kiew. Heute ist die Stadt in erster Linie industriell geprägt. Markantes Merkmal ist der Staudamm mit dem Wasserkraftwerk. Die Stadt gehört zum Kerngebiet der Kosaken.

Die Partnerschule 107 (Gymnasium), Uliza 40 let Pobedi, Nr. 59 befindet sich in einer neugeschaffenen Wohnsiedlung in Saporoshje. Dieses Gebiet ist entstanden aus einer ehemaligen Sumpflandschaft am Dnjepr, die mit sandigen Dnjeprsedimenten aufgeschüttet wurde. Der Volksmund nennt heute diesen südlichen Distrikt „na pjeskach", d. h. „Auf dem Sand".

Ursprünglich sollte diese Siedlung Vorbildcharakter im Sinne des sozialistischen Systems bekommen, jedoch wurden nach den politischen Veränderungen ab 1990 einige Planungsvorhaben (Ausbau der Infrastruktur) nicht realisiert.

Der Schüleraustausch

Der Schüleraustausch zwischen den beiden Schulen findet seit 1994 regelmäßig statt. In den jeweiligen Jahren besuchten die Schülerinnen und Schüler des Sophie-Scholl-Gymnasiums vor den großen Ferien für vierzehn Tage die Partnerschule, der Gegenbesuch erfolgte nach den Herbstferien. Die Programmabläufe waren in den Jahren nahezu identisch.

Schüler und Lehrer wurden bei allen Besuchen in Familien untergebracht. Der Austausch dient im Wesentlichen der Verständigung unter den Völkern, ist eine Ergänzung zum Russischunterricht und des fachübergreifenden Unterrichts am Sophie-Scholl-Gymnasium. Schüler des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums, die den kooperativen Russischunterricht des SSG besuchen, sind ebenfalls eingeladen, am Austausch teilzunehmen.

Anschrift der Schule:

69 118 Saporoshje

Schule - Gymnasium Nr. 107

Uliza 40. let. Pobedi 59

Schulleitung:

Schuchrai, Raisa Wasilewna

 

Rechtliches

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