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SSG/Saporoshje: Begegnungstreffen 2015 in Berlin

Seit mehr als 20 Jahren besteht die Schulpartnerschaft zwischen dem Sophie-Scholl-Gymnasium und der Schule 107 in Saporishja (ukrainische Schreibweise) bzw. Saporoshje (russische Schreibweise), die im Rahmen der Städtepartnerschaft beider Städte begründet wurde. Bisher gab es jeweils in einem Jahr den Besuch der ukrainischen Schülergruppe in Oberhausen und im darauf folgenden Jahr fand der Gegenbesuch der Schülergruppe des Sophie-Scholl-Gymnasiums in Sapororishja statt.

Aufgrund der Ukraine-Krise konnte die deutsche Schülergruppe 2015 leider zum ersten Mal nicht nach Saporishja fahren. Weil die Kontakte zwischen den Schulen aber auf keinen Fall abreißen sollen, wurde die Begegnung in diesem Jahr nach Berlin verlegt. Dank einer Förderung durch die Stiftung „Erinnerung - Verantwortung - Zukunft (evz)" trafen sich vom 20. bis zum 26. 09. 2015 11 Schülerinnen und Schüler des Sophie-Scholl-Gymnasium und 13 Schülerinnen und Schüler der Schule 107 aus Saporishja in der deutschen Hauptstadt, wo sie ein informatives und spannendes Programm absolvierten.
Unter dem Motto „Das Geschehene ist nicht vergangen – der Einfluss der Geschichte auf Gegenwart und Zukunft“ begaben sich die ukrainischen und deutschen Schülerinnen und Schüler auf eine Spurensuche, die sie zur Holocaust-Gedenkstätte, dem ehemaligen Checkpoint Charly sowie weiteren historischen Orten rund um das Brandenburger Tor führte.
Der Mitbegründer der Schulpartnerschaft und ehemalige Schulleiter des Sophie-Scholl-Gymnasiums Dr. Laroche begleitete die Gruppe für einen Tag auf ihrer Spurensuche und konnte viele interessante Details über die Geschichte Berlins berichten. Gemeinsam wurde die Berliner Unterwelt erkundet: ein Atomschutzbunker, der in den 70er Jahren gebaut wurde.
Bei einem Gespräch mit dem ukrainischen Botschafter Oleh Mirus gab es aktuelle Informationen über die deutsch-ukrainischen Beziehungen und die Aufgaben der Botschaft in Berlin. Oleh Mirus beantwortete bereitwillig viele Fragen unserer Schülerinnen und Schüler und wünschte unserer Schulpartnerschaft weiterhin viele gute Begegnungen, um den Austausch zu vertiefen.
Auf Einladung des Oberhausener Bundestagsabgeordeten Dirk Vöpel legte die Gruppe auch einen Zwischenstopp beim Deutschen Bundestag ein. Nach einem Besuch der Plenardebatte und einem Imbiss im Besucherrestaurant des Bundestages trafen die deutschen und ukrainischen Schülerinnen und Schüler mit Dirk Vöpel zusammen, der sich viel Zeit nahm, um über seine Arbeit im Parlament und aktuelle politische Entwicklungen zu informieren. Höhepunkt und Abschluss war die Besichtigung der beeindruckenden Glaskuppel des Reichstages.
Neben dem historisch und politisch orientierten Programm wurde auch der interkulturelle Aspekt nicht aus den Augen verloren. So erarbeiteten ukrainische und deutsche Schülerinnen und Schüler für das interkulturelle Kunstprojekt „Engel der Kulturen" einen Beitrag, der im Oktober 2015 im Sophie-Scholl-Gymnasium gezeigt wird.
Beim Abschied am Ende der Woche wurde allen deutlich, dass während der kurzen aber dennoch sehr intensiven Begegnung ein Austausch und eine Verbundenheit entstanden ist, die zur Festigung und Weiterentwicklung der Schulpartnerschaft beiträgt.

Eine Fortsetzung des Austausches ist im Jahr 2016 zwischen den Sommer- und Herbstferien geplant. „Do pobachennya! " - wir hoffen und freuen uns auf ein Wiedersehen!

Cornelia Schiemanowski

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