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Schulprogramm

Vorwort

Im Jahr 1996 wurden erstmals die Grundzüge und Leitlinien für das Schulprogramm des Sophie-Scholl-Gymnasiums während einer innerschulischen Fortbildung im Kollegium erörtert. Inzwischen sind die einzelnen Sachgebiete ausgearbeitet, die in einer ersten Gesamtfassung vorgestellt und nach ersten Erfahrungen modifiziert wurden. Schwerpunkt der schulprogrammatischen Arbeit ist eine kontinuierliche Überarbeitung der schulinternen Curricula und der Gestaltung des Schullebens in den Fachgruppen und in innerschulischen Fortbildungsmaßnahmen unter Mitwirkung aller am Schulleben beteiligten Gruppen: Schüler/innen, Kollegen/innen und Eltern.

Ziele

Auf der Basis eines fundierten und qualifizierten Fachunterrichts muss es das erste und wesentliche Ziel der Erziehung am Sophie-Scholl-Gymnasium sein, die Schüler/innen lebensfähig zu machen zur Bewältigung der Anforderungen in unserer Gesellschaft. Selbstverständliches Ziel jeglichen Unterrichts ist die Vermittlung fächerübergreifenden und fächerverbindenden Lernens sowie "Lernen des Lernens". Dies gilt insbesondere für den wissenschaftspropädeutischen Unterricht in der Gymnasialen Oberstufe.

Unter Vorbereitung auf die Berufswelt, auf die unser Leben ausgerichtet ist, verstehen wir eine auf kritischem Reflexionsvermögen basierende Integrationsfähigkeit in das komplexe Gesellschaftsgefüge. Um das hierfür notwendige Selbstwertgefühl der Schüler/innen zu stärken, haben wir es uns zum Ziel gesetzt, ihre Eigenständigkeit zu fördern, sie beratend bei der Erkennung und Akzeptanz ihrer eigenen Möglichkeiten und Grenzen zu unterstützen, den Mitmenschen in seinem Anderssein zu erkennen, zu achten und anzunehmen. Dabei kommt dem interkulturellen Lernbereich und der Erziehung zu Toleranz ein besonderer Schwerpunkt zu.

Eine zusätzliche Förderung unserer Kinder erfolgt in zwei Richtungen:

  1. gemäß der Vorrangigkeit des Unterrichts hat die Schulkonferenz im gemeinsamen Einvernehmen die Regelstundenzahl in den Fächern Deutsch und Englisch (Klasse 5), 2. Fremdsprache und Mathematik (Klasse 6) jeweils um eine Stunde erhöht;
  2. um besonders intelligenten Kindern Lernangebote zu machen, fördert die Schule ein großes Angebot an Wettbewerben, bietet das Überspringen von Klassen an und achtet auf einen methodisch binnendifferenzierenden Unterricht.

Geplant ist, für die Oberstufe zusätzliche Möglichkeiten selbstständiger Arbeit in der Schule zu schaffen, um auch in freiwilliger Tätigkeit Möglichkeiten kooperativer Arbeitsformen zu erproben und zu praktizieren.

Das Profil der Schule bestimmt sich jeweils neu durch die Schülerinnen/Schüler-Wahlen, durch Begabungsprofile und Neigungen, so dass ein hohes Maß an individueller Bildung nach unterschiedlicher Begabung geleistet werden kann. Diese Offenheit ist möglich durch die Größe der Schule und die vielfältigen Möglichkeiten der Kooperation mit dem benachbarten Freiherr-vom-Stein-Gymnasium.

Ausgehend von Klaus Hurrelmanns Position, dass ein wesentliches Element der demokratischen Erziehung eine durch Authentizität gewonnene persönliche Autorität ist, bemühen sich die Kolleginnen und Kollegen des Sophie-Scholl-Gymnasiums ein Vorbild in persönlicher und fachlicher Hinsicht darzustellen, an dem sich die Schüler orientieren können.

Das vorliegende Programm beschränkt sich auf konkrete, in der Realität bestehende Arbeitsmodalitäten. Auf die Aufnahme allgemeiner Bildungsziele, die in den Richtlinien und den Schriften zur Bildungspolitik vorliegen, wurde verzichtet.

Sophie-Scholl-Gymnasium Oberhausen

Rechtliches

Adresse

Tirpitzstr. 41,                                                                                                                                                                    
46145 Oberhausen                                                                                                                                           

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