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Schulprogramm

Information: Das komplette Schulprogramm können Sie auch hier als PDFherunterladen

Vorwort

Der vorliegende Text aus dem Jahr 2006 vermittelt das Grundverständnis von Schulprogrammarbeit am SSG.

Seit der Verabschiedung des Leitbilds im Jahre 2004 sind alle Vorhaben an dessen Festlegung und damit verbundenen Forderungen ausgerichtet.

Im vorliegenden Bericht von 2006 wird konkret und gleichzeitig exemplarisch verdeutlicht, wie die Umsetzung von Aspekten des Schulprogramms erfolgen.

An die Stelle des zusammenfassenden Berichts von 2006 treten aktuell die Ausführungen zu den fachlichen und erzieherischen Konzepten der Schule. Jedes ist dabei aus einer Vorgabe des Leitbilds abzuleiten und in den Vorstellungen der Schule in seiner Umsetzung darauf auch wieder zurückzuführen.

Am Anfang des Schuljahres 2003/2004 ist am SSG die Weiterarbeit am bestehenden Schulprogramm in Angriff genommen worden. Konsens war dabei, dass das vorliegende Schulprogramm nicht wieder in der vorliegenden Form aufgelegt werden sollte.

In einem ersten Schritt legten Eltern-, Schüler- und Lehrerschaft die Bereiche fest, in denen schwerpunktmäßig gearbeitet werden sollte. Zu Beginn des Schuljahres 2004/2005 lag ein von allen Gremien verabschiedeter Leitbildentwurf vor, an dem sich seitdem die konkrete Arbeit ausgerichtet hat und auch weiterhin ausrichten wird.

Erwähnt werden muss, dass sich einige Schwerpunkte (z.B. Lernen lernen in den Jg. 5/6) schon während der Leitbildsuche in der Entwicklung, z. T. auch in der Umsetzung befanden. Diese stehen oder standen aber nicht im Widerspruch zu deren Ergebnis, auch wenn sie nicht im gültigen SP verankert waren.

Die Umsetzung der Leitbildvorgaben wird inzwischen durch eine Steuergruppe bestehend aus Eltern, Schülerinnen und Lehrerinnen verantwortet. Diese hat im Laufe des Jahres 2005 in Anlehnung an das vorliegende Leitbild (s. Anlage) die Arbeitsschwerpunkte festgelegt und mit den jeweils Beteiligten abgestimmt. Folgende Schwerpunkte wurden benannt:

  • Gestaltung und Einhaltung von Regeln/Schulklima
  • Ausbau des Bereichs "Lernen lernen"
  • Entwicklung der fachlichen Arbeit/Verbesserung der individuellen Förderung

Unabhängig von den festgelegten Schwerpunkten sind in Bezug auf

  • Beratung und
  • kulturelle/interkulturelle Erziehung

Entwicklungen bereits über Jahre betrieben worden. Der aktuelle Stand wird am Ende des
Berichts vorgestellt.

Leitbild

Leitbild

Präambel

Das SSG versteht sich als Gymnasium, in dem junge Menschen zu selbständigem, selbstbewusstem und sozialem Denken, Fühlen und Handeln hingeführt werden.

Dabei steht - auch im Sinne der Namenspatronin Sophie Scholl - die Entwicklung der Persönlichkeit der Schülerinnen und Schüler im Zentrum, die Erziehung zu verantwortlichem Handeln und Denken, zur Toleranz, aber auch zur Zivilcourage.

Damit sollen sie zur mündigen Gestaltung ihres Lebens befähigt werden und dazu, Verantwortung für sich, für andere und der Umwelt gegenüber zu übernehmen.

Gegenseitiger Respekt unter allen Mitgliedern der Schulgemeinde, Transparenz und Klarheit im Handeln sind unverzichtbare Bestandteile des gesamten Schullebens.

Auf dem Weg dahin

  • versteht sich die Schule als Arbeits- und Lebensraum, in dem alle Beteiligten für das Schulklima, die inhaltliche Arbeit und den pfleglichen Umgang mit der materiellen Ausstattung verantwortlich sind.
  • vermittelt die Schule Kenntnisse und Fähigkeiten im Fachunterricht und im fächerübergreifenden und projektorientierten Unterricht, der den aktuellen didaktisch-methodischen Anforderungen entspricht. Hierbei werden fachliche, überfachliche , soziale und kulturelle Kompetenzen entwickelt. Die Schule bemüht sich möglichst viele Begabungen der Schülerinnen und Schüler zu entdecken und mit Hilfe vielfältiger Lernformen zu fördern. Sie bietet in Bezug auf Stärken und Schwächen Förderung und Unterstützung an.
  • erwartet die Schule von allen Mitgliedern der Schulgemeinde soziales Verhalten, das Einhalten von vereinbarten Regeln und die Übernahme von Verantwortung. Dies erfordert Erziehungsarbeit auch der Eltern, Absprachen und gegenseitige Unterstützung in Problemsituationen.
  • bietet die Schule Beratung für Schülerinnen, Schüler und Eltern an. Dies betrifft den fachlichen und erzieherischen Bereich gleichermaßen wie Laufbahnfragen, berufliche Orientierung und individuelle Problemsituationen. Überschreiten die Anforderungen die Möglichkeiten der Schule, so nutzt sie externe Hilfe und vermittelt gegebenenfalls Kontakte.
  • sieht sich das Sophie-Scholl-Gymnasium als Übungsfeld für die Gestaltung sozialen Lebens und als Helfer bei der Entwicklung sozialer Kompetenzen.
  • versteht sich die Schule als Ort kultureller und interkultureller Erziehung. Vor diesem Hintergrund pflegt und entwickelt sie internationale Kontakte und das kulturelle Leben in der Schule.
  • überprüft die Schule regelmäßig Sinn und Angemessenheit der gesetzten Ziele, die Umsetzung der eigenen Vorgaben und den Veränderungsbedarf.

Gestaltung und Einhaltung von Regeln/Schulklima

Eine gemischte Arbeitsgruppe hat im März einen Vorschlag für das weitere Umgehen mit dieser Thematik vorgelegt. Details der konkreten Umsetzung fehlen noch, werden aber bis zum Ende des Schuljahres vorbereitet. Angestrebt ist ein verbindlicher Kodex für das Verhalten aller am Sophie- Scholl- Gymnasium arbeitenden Personen.

Aktuelles Ziel ist es, für die Implementierung ein Verfahren zu finden, das den genannten Personenkreis einerseits darin einbindet, ihn andererseits bei und nach der Umsetzung in die Pflicht nimmt.

Lernen lernen

 Lernen lernen in 5/6 und 7/8

Im Mittelpunkt dieses Bereiches stehen sowohl das inhaltlich-methodische als auch das soziale Lernen, an das die Schülerinnen und Schüler der Klassen 5/6 - aufbauend auf den Voraussetzungen aus der Grundschule - systematisch herangeführt werden, um es in den Klassen 7/8 zu erweitern und zu vertiefen.

Klasse 5/6 (ab Schuljahr 02/03)

Inhaltlich-methodisches Lernen

 Grundlagen hierfür werden vorwiegend in den Kernfächern gelegt.

  1. Deutsch: Umgang mit Texten, Lesetechniken, Präsentationen

(Kurzreferat, Vorstellung eines Buches)

  1. Englisch: Lerntechniken (Vokabeln), Mind Mapping
  2. Mathematik: Lerntechniken (Regeln), Heftführung.

Jede Klasse erhält zur Unterstützung einen „Bücherkorb“ mit Nachschlagewerken (Wörterbücher, Lexika)

Soziales Lernen

Grundlagen hierfür werden insbesondere in den Fächern Religion und Politik gelegt durch

  • Unterrichtsinhalte (z. B. "Wie werden wir eine gute Klassengemeinschaft?")

            in Verbindung mit

  • Sozialformen (Partner- und Gruppenarbeit)

Soziales Lernen findet aber auch in erweitertem Rahmen statt:

  1. Kennenlerntage und eine Schulrallye zu Beginn der 5. Klasse
  2. Kennenlernnachmittag mit Eltern, Schülerinnen und Schülern, Lehrerinnen und Lehrer
  3. Einsatz von Mentorinnen (i. d. Regel Mädchen) aus den Klassen 9/10
  4. Klassenfahrt: Bisher immer im 2. Halbjahr von KI. 5, von 06/07 an zu Beginn als
    Kennenlern- und Integrationsfahrt

Z. Zt. findet in zwei der 5. Klassen in Deutsch und in zwei der 6. Klassen in Englisch Förderunterricht statt. (vgl. hierzu auch den Bereich Fordern und Fördern). Eine Elternumfrage zum Bereich "Hausaufgaben" hat außerdem ergeben, dass sich ca. ein Drittel der Eltern auf jeden Fall und ein weiteres Drittel eventuell Hausaufgabenbetreuung wünschen.

Zielsetzung

  • für den Bereich: Inhaltlich-methodisches Lernen / Fördern

Von 2006/07 an eine Erweiterung der oben erwähnten Schwerpunkte auf die 2. Fremdsprache sowie eine Abgleichung der Inhalte, Methoden, Sozial- und Arbeitsformen mit den von den FKs festgelegten Schwerpunkten (vql. hierzu auch den Bereich Unterricht) insbesondere auf die Anforderungen von

Lernstandserhebungen und zentralen Abschlussprüfungen

Mittelfristig soll außerdem versucht werden, Möglichkeiten für die Einrichtung einer Hausaufgabenbetreuung zu finden.

  • für den Bereich: Soziales Lernen

Vom nächsten Schuljahr an soll die Klassenfahrt zu Beginn der Klasse 5 als Kennenlern- und Integrationsfahrt konzeptionell festgelegt werden.

Klasse 7/8 (ab Schuljahr 05/06)

Bisher wurden am SSG die Klassen 7 nach Wahl der 2. Fremdsprache immer neu zusammengesetzt. Damit verbunden war außerdem ein Wechsel in der Klassenleitung sowie in den Kernfächern. Dieses Verfahren hat eine Klassenübergabe von Klassenleitung zu Klassenleitung zu Beginn des Schuljahres immer notweniger erscheinen lassen. Eine Umsetzung erfolgte erstmalig in 2005/06

Inhaltlich-methodisches Lernen

Die oben erwähnten Schwerpunkte (vgl. hierzu auch den Bereich Unterricht / Arbeit der Fachkonferenzen) werden in Klasse 7 und 8 im Sinne des selbstständigen Lernens in unterschiedlichen Fächern und Fachbereichen vertieft und fortgeführt:

  1. Arbeit mit Nachschlagewerken und Wörterbüchern / selbstständige Informationsbeschaffung
  2. schriftliche (Protokoll) und mündliche Präsentation (Kurzreferat, Vortrag mit Visualisierung)
  3. Zusammenstellen einer Fachmappe
  4. Projektarbeit
  5. Rollenspiele in den neuen Fremdsprachen, freie Arbeit in Latein
  6. Selbstständige Vorbereitung auf Klassenarbeiten und Tests

Soziales Lernen

findet verstärkt an unterschiedlichen Inhalten in Form von Partner- und Gruppenarbeit statt.

Außerdem gibt es

  1. einen Klassenlehrertag zu Beginn des Schuljahres (analog zu den Kennenlerntagen in KI. 5):

ein Treffen der KlassenlehrerInnen und der stellvertr. KlassenlehrerInnen

(sie gibt es am SSG seit dem Schuljahr 05/06 in der SI) mit ihren Klassen

  1. eine Klassenfahrt:

Bisher immer im 2. Halbjahr von KI. 7, von 06/07 an zu Beginn von KI. 8

An dieser Stelle sei auch auf den Bereich Beraten verwiesen, in dem Suchtprophylaxe und Konflikttraining als weitere Formen auch sozialen Lernens erwähnt werden.

Fördern

Z. Zt. gibt es für die SI ein nachmittägliches Förderangebot in Deutsch, Mathematik und den Fremdsprachen. Es wendet sich in überwiegendem Maße an Schülerinnen und Schüler mit Problemen in diesen Fächern. Dies sei hier nur als Hinweis gegeben, eine detaillierte Erläuterung erfolgt unter dem Aspekt Fordern und Fördern.

Zielsetzung

  • für den Bereich: Inhaltlich-methodisches Lernen / Fördern:

Hier gilt, was bereits unter "Klasse 5/6" zur Abgleichung mit den Schwerpunkten der FKs sowie zur Vorbereitung auf Lernstandserhebungen und zentrale Abschlussprüfungen gesagt wurde.

  • für den Bereich: Soziales Lernen:

Die bisherige Regelung - Klassenneubildung nach Sprachen in 7 - kann vom Schuljahr 07/08 (2. Fremdsprache ab 06/07) nicht mehr begründet stattfinden.

Deshalb ist zu überlegen, ob eine solche Neuzusammensetzung ab KI. 8 sinnvoll ist. In jedem Fall sind folgende Aspekte zu klären:

  1. Terminierung und inhaltliche Gestaltung der Klassenfahrt
  2. Terminierung und Fortführung der Suchtprophylaxe
  3. Entscheidung über die Institutionalisierung eines Projektes zum Konflikttraining


Entwicklung der fachlichen Arbeit/Verbesserung der individuellen Förderung

Der hier formulierte Auftrag bestand schon vor der letzten Entscheidung durch die Steuergruppe und war bewusst gedacht als Fortführung der vorhandenen kontinuierlichen Entwicklung.

Leider muss an dieser Stelle festgestellt werden, dass eine sinnvolle fachliche Arbeit seit etwa einem Jahr kaum betrieben werden kann. Begründet liegt das in den weitgehend ungeklärten Rahmenbedingungen.

So scheint es sinnlos, die vorliegenden Kernlehrpläne weiter ernsthaft zu implementieren, da aufgrund der politischen Ankündigung, die SI im Gymnasium zu verkürzen, zwangsläufig mit veränderten Vorgaben gerechnet werden muss.

Für den derzeitigen Jahrgang 5 wird diese Veränderung greifen und dementsprechend dann inhaltlich vorzubereiten sein.

Für die Jahrgänge 6 bis 10 wäre eine gezielte Entwicklung speziell in den Kernfächern besonders auch im Hinblick auf die zentralen Abschlussprüfungen notwendig, ist aber nicht umsetzbar.

Eine aufwendige Ausgestaltung den Kernlehrplänen entsprechend überfordert die personellen Ressourcen. Das wird auch daran deutlich, dass für die sachgerechte Auswertung der ersten Lernstandserhebungen weder genügend Zeit noch kompetente Unterstützung für die Vorbereitung des nächsten Durchgangs zur Verfügung stand.

In diesem Bereich versucht die Schule adhoc und improvisierend auf die aktuellen Anforderungen einzugehen.

Aktuell sind fast alle fachlichen Bemühungen auf die Vorbereitung des ersten Zentralabiturs gerichtet.

Auch hier gestaltet sich die Arbeit hauptsächlich als Reaktion auf die sukzessiv erscheinenden Vorgaben.

Der beschriebene Zustand wird von allen Beteiligten als unbefriedigend angesehen. Dennoch scheint eine Arbeit mit Perspektiven erst wieder dann möglich, wenn über die Rahmenbedingungen und Vorgaben Klarheit und Sicherheit besteht.

Somit beschränken wir uns auf eine detaillierte Darstellung der Förderung am SSG.

Der Aspekt "Fordern/Fördern" wird im Leitbild ausdrücklich benannt und in Bezug auf den derzeitigen Stand und die mögliche Entwicklung im folgenden Absatz dargestellt.

Bereich Fördern und Fordern

Erstmalig seit dem 2. Halbjahr des Schuljahres 2004/05 gibt es am SSG Förderunterricht in Deutsch, Mathematik und den Fremdsprachen für die S1. Erteilt wird er von Schülerinnen und Schülern der SII, ehemaligen Schülerinnen und Schülern sowie zwei professionellen Lehrkräften. Die Finanzierung erfolgt aus "Dreizehn plus". Der Förderunterricht wendet sich insbesondere an Schülerinnen und Schüler mit Schwächen, in das Förderangebot wurde in diesem Schuljahr aber auch ein Schüler einbezogen, der von Klasse 6 nach 7 "gesprungen" ist und deshalb von Weihnachten bis Ostern in Latein auf den Klassenstand gebracht werden musste. Ein weiterer Schüler ist von einem anderen Gymnasium, an dem er in KI. 5 mit Französisch begonnen hatte, in KI. 7 aufgenommen worden. Für ihn galt - vom Schuljahresbeginn bis Ostern - das gleiche für Englisch.

Der Förderunterricht findet in Gruppen von drei bis acht Schülerinnen im Umfang von einer bis zwei (bei großen Gruppen / bei klassenübergreifenden Gruppen / vor Klassenarbeiten) statt.

Das Verfahren ist wie folgt:

Fachkonferenzen

legen den Rahmen für den Förderunterricht fest (z.B. welche Klassenstufen, etc. )

FachlehrerInnen

bestimmen die Schülerinnen, die gefördert werden sollen

Schulleitung

stellt einen "Pool" von FörderlehrerInnen zusammen, macht Verträge, trifft Absprachen / informiert die Eltern auf der Grundlage der Empfehlung der FachlehrerInnen

Eltern

entscheiden, ob sie ihr Kind zum Förderunterricht anmelden

Schulleitung

Stellt auf der Grundlage der Anmeldungen den Stundenplan zusammen

FachlehrerInnen / FörderlehrerInnen

Treffen Absprachen über Förderinhalte / Beratung

Schulleitung

Hält Kontakt zu FörderlehrerInnen / nimmt Kontakte zu FörderschülerInnen auf (z.B. bei Fehlen und Diziplinporblemen über KlassenlehrerIn) / organisiert die Rückmeldung der Beteiligten am Schuljahresende

Zielsetzung:

Ziel des Förderunterrichts ist es, die Schülerinnen und Schüler so individuell und wie möglich zu fördern. Das setzt voraus, dass sowohl die inhaltlichen Grundlagen als auch die organisatorischen Rahmenbedingen stimmen. Rückmeldungen aller Betroffenen sowie eigene Beobachtungen haben jedoch gezeigt, dass noch deutlicher Verbesserungsbedarf vorhanden ist, z. B. hinsichtlich

  • der Zusammenarbeit zwischen Fachlehrerinnen und Förderlehrerlnnen hinsichtlich der Auswahl der Inhalte sowie des methodischen Vorgehens
  • einer Stärkung der Förderlehrerlnnen bei Disziplinproblemen
  • einer zügigeren Rückkopplung bei Fehlen

Sollten in den kommenden Jahren verstärkt Schülerinnen und Schüler das Überspringen von Klassen nutzen, so wird auch für sie in einzelnen Fächern gezielte Unterstützung notwendig werden. ( vgl. hierzu auch den Bereich Beratung)

Bereich Beratung

Anzusprechen ist hier die Gestaltung der

  1. Schul- und Laufbahnberatung in der S1/S2
  2. Beratung in Konfliktsituationen
  3. Beratung in Fragen der Berufs- und Studienwahl

ad a.) Anzusprechen ist hier die Gestaltung der Schul- und Laufbahnberatung in der S1/S2

Die Beratung von Eltern, Schülerinnen und Schülern unter fachlichen und pädagogischen Aspekten liegt weitgehend in den Händen der Klassen- und Fachlehrerinnen. Der Aspekt der individuellen Laufbahnberatung (Springen) wird verstärkt einbezogen.

Zielsetzung: In den nächsten Jahren wird es notwendig sein, alle Kolleginnen und Kollegen sukzessive mit den sich verändernden Rahmendingungen besonders im Hinblick auf Schullaufbahnen, Abschlüsse, Anforderungen in zentralen Prüfungen usw. vorzubereiten. Dies ist vorgesehen in Fachkonferenzen, Lehrerkonferenzen und falls möglich auch in (schulinternen) Fortbildungen.

ad b.) Für diesen Bereich, der in den letzten Jahren sowohl in der S1 als auch in der S2 stark in den Blick geraten ist, ist am SSG durch den Einsatz von fortgebildeten Kräften ein guter Standard zu konstatieren.

Zielsetzung: Besonders in der S1 muss darauf hingearbeitet werden, dass die Beratungsmöglichkeiten sowohl bei Eltern, Schülerinnen und Schülern, als auch in der Kollegenschaft umfassend und besonders inhaltlich klar im Bewusstsein verankert werden.

Das gilt ebenso für das Beratungsnetz mit außen stehenden Institutionen, das zurzeit ausgebaut wird und das z. B. im Bereich der Suchtprophylaxe vorbildlich ist. Beide Aspekte - Ausbau und Wahrnehmung der Angebote - bedürfen der nachdrücklichen Unterstützung und Beförderung, da allein auf diesem Wege eine Entlastung der Schule von Problemen, die in die Schule unbegrenzt Einzug halten und die Lehrerinnen und Lehrer allerdings oft überfordern, möglich sein wird.

  1. ad. c.) Die Beratung in diesem Bereich steht auf einer soliden Grundlage:

Sie erfolgt wie bereits unter a.) vermerkt in den Klassen 9 und 10 durch Klassen- und Fachlehrer. Im Blickpunkt steht dabei vornehmlich die Überlegung zu Schulwechsel und Ausbildung. Im Zusammenwirken mit Berufskollegs und der Arbeitsagentur werden mögliche Wege für die Schülerinnen beleuchtet und eröffnet.

Zielsetzung: Auch hier geht das bestreben dahin, die aktuellen Stände auf dem Ausbildungssektor und Arbeitsmarkt zu verfolgen und sie den einzelnen Schülerinnen zu vermitteln. Angestrebt wird diesbezüglich ein engerer Kontakt zwischen Elternhaus und Schule, um sinnlose Schulkarrieren möglichst früh zu diagnostizieren und durch sinnvollere (Aus-)Bildungswege zu ersetzen.

Im S2-Bereich bietet die vorhandene Mischung aus Kontakten zu Universitäten und verschiedenen Möglichkeiten der Berufsberatung ein ausreichendes Angebot zur Orientierung.

Bereich Kulturelle und interkulturelle Erziehung

Im Bereich Darstellung/Bühne wird der derzeitige Standard durch das vorhandene Schülertheater durch in Unterricht und Projektarbeit entstandene Aufführungen ergänzt.

Eine wünschenswerte weitere Schwerpunktsetzung durch Literaturkurse des Jg. 12 ist bedingt durch personelle Diskontinuität nicht einlösbar.

Zudem wird die Unterrichtsarbeit in den modernen Fremdsprachen im Hinblick auf (inter)- kulturelle Aspekte durch originalsprachliche Gasttheater und Filmvorführungen ergänzt.

Im musischen Bereich zeichnet sich eine nachhaltige Schwerpunktsetzung ab. Im Winter 2004/2005 führten die Vorüberlegungen für die Errichtung einer Bläserklasse (Jg.5/6) bei der Neuaufnahme im Februar zur unmittelbaren Umsetzung. Seit 2005/2006 wird eine 5. Klasse als Bläserklasse geführt. Im kommenden Schuljahr werden zwei Klassen dazukommen.

Dieses Angebot wird im Sinne von Öffnung von Schule umgesetzt in Zusammenarbeit mit freien Musikschule. Diese erteilt neben dem Instrumentalunterricht für die Kinder der Bläserklasse für weitere etwa 30 Kinder der Erprobungsstufe in Abstimmung mit der Schule Instrumentalunterricht in Gruppen.

Durch dieses Angebot und durch die Verpflichtung "freier" Kräfte ist es möglich, die prekäre Personalsituation im Bereich Musik zu entspannen.

Zielsetzung: Nur durch gezielte Neueinstellung können mittelfristig die Unterrichtsvorgaben für die S1 und S2 umgesetzt werden. Ziel ist es daneben, in der Mittelstufe eine qualitative Fortführung der Instrumental- und Chorarbeit auf der Basis der Grundlagenarbeit in 5/6 zu ermöglichen. Abhängig von den Qualitäten einer weiteren Lehrkraft wird eine Diversifikation ins Auge gefasst.

Für den Musikunterricht sind wir bestrebt, durch einen möglichst praxisorientierten Ansatz wünschenswerte Grundbildung auf breiter Basis zu erreichen.

Schulpartnerschaften/ Austausch

Die Praxis der Schüleraustausche mit den Schulen in Frankreich und der Ukraine wird im Grundsatz weitergeführt. Um die Unterrichtssituation zu entlasten erfolgt zurzeit eine Umstellung des jährlichen Rhythmus' auf einen zweijährigen.

Zielsetzung: Mit beiden Partnerschulen ist vereinbart, dass in den nächsten Jahren in die vorhandenen Programme eine größere Unterrichtsanbindung eingearbeitet wird. Erste Versuche mit gemeinsamer Projektarbeit sollen aufgearbeitet und optimiert werden.

Mit dem französischen Partner ist zudem angestrebt, individuelle Austauschmöglichkeiten über den Gruppenaustausch hinaus zu schaffen, z.B. Teilnahme von LK-Schülerlnnen in Ferienzeiten am Unterricht des entsprechenden Jahrgangs in der Partnerschule, Deutschschülerinnen der .classe preparatoire" gegengleich in Oberhausen. Geprüft werden ebenfalls Möglichkeiten des Berufspraktikums im jeweils anderen Land.

In Vorbereitung befindet sich ein Austausch mit einer Schule in Sri Lanka, der sich zur Zeit noch auf die materielle Unterstützung beschränkt, dessen inhaltliche Gestaltung verstärkt mit schulischen Überlegungen betrieben wird.

Rechtliches

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