Corona-ABC für das Sophie-Scholl-Gymnasium

Fassung 2.3.2. [09.12.2021] - Änderungen und Ergänzungen der vorherigen Version sind Gelb hervorgehoben.

Vorspruch

In diesem Corona-ABC sind die aktuellen Regelungen und Verfahrensweisen am Sophie-Scholl-Gymnasium zum Umgang mit dem Corona-Virus zusammengefasst. Vieles erklärt bestehende Regelungen, an einigen Stellen hat die erweiterte Schulleitung Konkretisierungen und Anpassungen beschlossen. Aufgrund der Dynamik des Infektionsgeschehens wird es zu gegebener Zeit Aktualisierungen des Corona-ABCs geben. Die jeweils aktuelle Fassung ist indiziert und mit Datum versehen auf der Website und in IServ zu finden.

Rückfragen und Anregungen zur Optimierung nimmt die Schulleitung ( Herr Veh) gern entgegen.

Inhalt

  1. Rechtliche Grundlagen
  2. Grundlegende Schutzmaßnahmen in der Schule
    1. Maskenpflicht
    2. Hygieneregeln
    3. Abstand
    4. Lüften
    5. Pausenregeln
    6. Essen und Trinken in der Schule
  3. Regelungen für Veranstaltungen
    1. Unterricht
    2. Weitere Veranstaltungen ohne schulfremde Personen
    3. Veranstaltungen mit schulfremden Personen
  4. Testungen
    1. Testungen der Kolleginnen und Kollegen
    2. Testungen der Schülerinnen und Schüler
  5. Quarantäne
  6. Impfungen
    1. Impfstatus der Kolleginnen und Kollegen
    2. Impfstatus der Schülerinnen und Schüler
    3. Impfaktion für Schülerinnen und Schüler

1. Rechtliche Grundlagen

Die für uns als Sophie-Scholl-Gymnasium verbindlichen Regelungen finden sich in erster Linie in folgenden Verordnungen:

  • Corona-Betreuungsverordnung
  • Corona-Schutzverordnung
  • Corona-Test-und-Quarantäneverordnung

Dieser Link führt zu den jeweils aktuellen Fassungen:

https://www.land.nrw/corona [29.08.21]

Da die diese Verordnungen in kurzen Zeitabständen aktualisiert werden, ist jeweils zu prüfen, ob der Link weiterhin zu den aktuellen Fassungen führt.

2. Grundlegende Schutzmaßnahmen in der Schule

2.1 Maskenpflicht

Es gelten aktuell die folgenden Regelungen:

  • Mit Wirkung vom 02. 12.2012 wird die Maskenpflicht am Sitzplatz wiedereingeführt.
  • In den Sitzungen der Schulmitwirkungsgremien besteht grundsätzlich die Verpflichtung zum Tragen einer Maske am Sitzplatz, sobald Externe (Eltern) teilnehmen. Beschäftigte (Lehr-, Betreuungskräfte und sonstiges schulisches Personal können in Dienstbesprechungen, Konferenzen, im Unterrichtsraum etc. die Maske ablegen, sofern sie immunisiert sind und ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden kann und keine Externen zugegen sind. (CoronaBetr.VO[1], § 2 (1), 4) Nichtimmunisierte müssen im Gebäude immer eine Maske tragen, sofern sie nicht allein in einem Raum sind.
  • Im Außenbereich der Schule besteht auch weiterhin für alle Personen keine Maskenpflicht.

 

 

Ausnahmen zur Maskenpflicht sind möglich bei

  • Personen, die aus medizinischen Gründen keine Maske tragen dürfen und dies nachweisen können,
  • während der regelmäßigen Maskenpausen im Sportunterricht,
  • bei Tätigkeiten, die nur ohne das Tragen einer Maske möglich sind (z. B. das Spielen von Blasinstrumenten)
  • bei Prüfungen für Schülerinnen und Schüler, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden kann,
  • wenn die verantwortliche Lehr- oder Betreuungskraft ausnahmsweise festgestellt hat, dass das Tragen einer Maske in Innenbereichen zeitweise oder in bestimmten Unterrichtseinheiten mit den pädagogischen Erfordernissen und den Zielen des Unterrichts nicht vereinbar ist,
  • wenn sich nur immunisierte Beschäftigte in einem Raum aufhalten und der Mindestabstand von 1,5 Metern sicher eingehalten werden kann. (CoronaBetr.VO § 2 (1), 5,6,7,10)

 

[1] Dieser und die folgende Verweise beziehen sich auf die Coronabetreuungsverordnung (CoronaBetrVO) in der ab dem 09. Dezember 2021 gültigen Fassung.

2.2 Hygieneregeln

Die allgemein bekannten Hygieneregeln (Niesetikette, Händewaschen, Nutzung von Desinfektionsmittel) sind weiterhin anzuwenden.

2.3 Abstand

Grundsätzlich ist im Schulgebäude und auf dem Schulgelände möglichst mindestens 1,5 m Abstand zu ande­ren Personen einzuhalten.

2.4 Lüften

Die Kolleginnen und Kollegen der 1. UE schließen die Fenster in den Räumen auf, sodass diese zu öffnen sind. Die Kolleginnen und Kollegen der letzten UE, in der ein Raum belegt ist, tragen Sorge dafür, dass die Fenster so verschlossen werden, dass diese am folgenden Morgen nicht durch die Schülerinnen und Schüler zu öffnen sind. Die Kolleginnen und Kollegen versichern sich daher durch Einsichtnahme in den an den Türen aushängenden Belegungsplan, ob der Raum nach ihnen noch genutzt wird.

In den Klassenräumen sind stets alle zu öffnenden Fenster geöffnet, sofern das Wetter dies zulässt.

 

In Lüftungsintervallen von 30 min (Lüftungsgong) ist für eine effektive Durchlüftung durch Öffnung der Fenster zu sorgen.

 

Nach verbindlicher Auskunft des Schulträgers sind auf diese Weise alle Klassenräume hinreichend zu lüften, so dass eine klassenweite Quarantäne aufgrund unzureichender Lüftungsmöglichkeit ausgeschlossen werden kann.

Dies setzt die konsequente Umsetzung der Lüftungsregeln voraus.

2.5 Pausenregelung

In den 10-Minuten-Pausen sorgen die Lehrkräfte dafür, dass alle Schülerinnen und Schüler den Klassenraum nach dem Gong verlassen. Dies gilt unabhängig von der Witterung. Die Lehrkraft der folgenden Stunde ist so pünktlich im Raum, dass sichergestellt ist, dass die Schülerinnen und Schüler nicht unbeaufsichtigt sind.

2.6 Essen und Trinken in der Schule

Das Trinken während des Unterrichts ist weiterhin gestattet.

Das Essen erfolgt grundsätzlich auf dem Schulhof.

Eine Ausnahme bilden Regenpausen, in denen die Schülerinnen und Schüler am Sitzplatz im Klassenraum essen dürfen.

3. Regelungen für Veranstaltungen

3.1 Unterricht

Aufgrund der veränderten Quarantäneregelungen (s.u.) ist die Anfertigung von Sitzplänen, die aktuell zu halten sind, erforderlich. Für die Klassen der Sek. I werden die Sitzpläne in den Klassenbüchern aufbewahrt. In den Oberstufenkursen deponieren die Kolleg:innen bei Dienstschluss die Sitzpläne bitte in ihren Fächern, sodass ggf. schnell darauf zugegriffen werden kann.

3.2 Weitere Veranstaltungen ohne schulfremde Personen

Außerunterrichtliche Veranstaltungen (z. B. AGs, Projekte, Lerngruppen) können uneingeschränkt statt­finden.

 

Für jede Veranstaltung, die im Schulgebäude stattfindet und länger als 15 min dauert, ist ein Sitzplan der Teilnehmenden anzufertigen und tagesaktuell im Sekretariat einzureichen.

 

Für größere Veranstaltung mit mehr als 35 Personen (z. B. Jahrgangsstufenversammlungen, Schülerrat) ist vor Beginn der Veranstaltung sicherzustellen, dass die Teilnehmenden geimpft, genesen oder im Rahmen der schulischen Testung negativ getestet sind (3 G-Regel). Es ist ein Sitzplan anzufertigen, der tagesaktuell im Sekretariat einzureichen ist. Bei der Sitzordnung ist ein Abstand von 1,5 m sicherzustellen. Auf eine effektive Lüftung ist zu achten.

3.3 Veranstaltungen mit schulfremden Personen

Schulfremde Personen dürfen das Schulgelände und das Schulgebäude nur betreten, wenn sie geimpft, genesen oder aktuell negativ getestet sind. Dabei darf der Testnachweis für einen Antigen-Schnelltest höchstens 24 Stunden alt sein, für einen PCR-Test höchstens 48 Stunden (§ 3 Absatz 3 Nummer 5 CoronaBetrVO).  (3 G-Regel). Die Schulleitung behält sich vor, vor dem Hintergrund der jeweils aktuellen Entwicklung des Infektionsgeschehens den Zugang zu einzelnen Veranstaltungen nur denjenigen Personen zu ermöglichen, die auf der Grundlage der zum jeweiligen Zeitpunkt gültigen Vorschriften als geimpft oder genesen gelten. (2 G-Regel).  „Für die Gruppe unter 16 Jahren gilt, dass sie gemäß § 4 Absatz 2 Satz 2 Nummer 2 CoronaSchVO für die Teilnahme an sog. 2 G-Angeboten keinen Nachweis über die Immunisierung benötigen“ (Schulmail vom 01.12.2021).

Die jeweilige Veranstaltungsleitung (z. B. Klassen­leitung, Koordinatorin oder Koordinator) hat sicherzustellen, dass der Zugang nur diesem Personenkreis gewährt wird.

Die Durchführung eines Corona-Selbsttests unter schulischer Aufsicht kann bei Bedarf angeboten werden.

Für größere Veranstaltungen mit mehr als 35 Personen (z. B. Schulpflegschaft, Elternpflegschaft) ist ein Sitzplan anzufertigen, der tagesaktuell im Sekretariat einzureichen ist. Bei der Sitzordnung ist ein Abstand von 1,5 m sicherzustellen. Auf eine effektive Lüftung ist zu achten.

4. Testungen

4.1 Testungen der Kolleginnen und Kollegen

Für Kolleginnen und Kollegen, die nicht vollständig geimpft oder innerhalb der zurückliegenden sechs Monate genesen sind, gilt ab dem 24.11.: „Beschäftigte dürfen ihre Arbeitsstätte nur betreten, wenn sie geimpft, genesen oder getestet sind (3G-Regel am Arbeitsplatz) und eine entsprechende Testbescheinigung mitführen. Dies gilt im Schulbereich für alle Lehrkräfte und das sonstige Personal an Schulen (einschließlich Personal der OGS). Das Betreten der Schule durch nicht immunisierte Beschäftigte, die noch keine Testbescheinigung haben, ist zur Durchführung eines beaufsichtigten Tests jedoch ausdrücklich erlaubt. Aufgrund der auf 24 Stunden begrenzten Gültigkeit der Testnachweise für einen Antigen-Selbsttest müssen nicht immunisierte Lehrkräfte und sonstige, nicht immunisierte Beschäftigte, die sich täglich in der Schule aufhalten, auch täglich getestet werden. Der Nachweis über einen PCR-Test ist dagegen 48 Stunden ab dem Zeitpunkt der Testvornahme gültig. Der Nachweis einer negativen Testung muss unabhängig von der Dauer des täglichen Aufenthalts in der Schule geführt werden. Anders als bisher lassen die neuen Regelungen eine Testung zuhause vor Schulbeginn nicht mehr zu. Die Testung muss in der Schule unter der Aufsicht eines Dritten stattfinden.“

Testmaterialien liegen weiterhin im Lehrerarbeitsraum bereit und können darüber hinaus im Sekretariat erhalten werden. Gern kann ein Testpaket zur Selbsttestung mit nach Hause genommen werden.

In jedem Fall ist die durchgeführte Testung im Sekretariat per Paraphe zu bestätigen. Frau Kawicki führt eine diesbezügliche Liste.

Sollte ein Selbsttest positiv ausfallen, ist die Schule unverzüglich zu informieren, und es greifen die allgemeinen Vorschriften (Überprüfung durch PCR-Test etc.).

Auch Genesene und vollständig Geimpfte können sich gern bis auf Weiteres weiterhin testen, dies kann einen Beitrag zu erhöhter Sicherheit bieten, beruht jedoch auf Freiwilligkeit.

4.2 Testungen der Schülerinnen und Schüler

Alle Schülerinnen und Schüler, die nicht vollständig geimpft oder innerhalb der zurückliegenden sechs Monate genesen sind, werden ab dem 20. September (38. KW) drei Mal pro Woche getestet.

Für die Zeit bis zu den Herbstferien gilt folgender Testplan:

Woche

Datum

1. Testung

2. Testung

35

30.08. – 03.09.21

Dienstag, 31.08.21, 1. UE

Freitag, 03.09.21, 1. UE

36

06.09. – 10.09.21

Montag, 06.09.21, 1. UE

Donnerstag, 09.09.21, 1. UE

37

13.09. – 17.09.21

Dienstag, 14.09.21, 1. UE

Freitag, 17.09.21, 1. UE

Ab dem 20. September gilt eine dreimalige wöchentliche Testpflicht in den weiterführenden Schulen. Die Testtage sind bis zum Inkrafttreten einer neuen Regelung jeweils der Montag, Mittwoch und Freitag einer Woche. Um den zeitlichen Aufwand auf verschiedene Fächer angemessen zu verteilen, rollieren die Testungen von der 1. bis zur 4. UE, beginnend mit der 1. UE in KW 38.

Folgende Ausnahmen sind zu beachten:

  • Im Falle von Kollisionen zum Beispiel durch Klassenarbeiten etc. sorgen die Kolleginnen und Kollegen durch Absprache dafür, dass eine Testung erfolgt. In jeder Klasse sind zwei Schüler:innen zu bestimmen, die als Testbeauftragte mit darauf achten, die eine eventuell nicht stattgefunden habende Testung der/dem nachfolgenden Kollegen bzw der nachfolgenden Kollegin anzeigen.
  • Falls die Testung für die Sekundarstufe I laut Plan in eine Sportstunde fällt, klären die Kolleginnen und Kollegen bitte mit den Lehrkräften der folgenden Stunde, ob die Testung in deren Unterrichtseinheit stattfinden kann.
  • Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II, die in der 1. UE bzw. 2. UE keinen Unterricht haben, werden in der 3. UE in ihren Kursen nachgetestet.
  • Gleiches gilt für Schülerinnen und Schüler, die aus von ihnen zu vertretenden Gründen nicht an der Testung teilgenommen haben (z. B. Verspätung) oder für die 1. UE beurlaubt sind (z. B. Kiefer­orthopädentermin). Hierzu zählen ggf. auch Klausuren, die in die Zeit der Testung fallen.
  • Hierzu erhalten die Kolleginnen und Kollegen jeweils fünf abgepackte Testeinheiten, die in den Fächern deponiert werden. Wenn die Testeinheiten aufgebraucht sind, versorgen sich die Kolleg:innen entsprechend aus den in der Mensa bereitgestellten Materialien.
  • Schülerinnen und Schüler, die aufgrund einer Erkrankung an einem Testtag nicht in der Schule sind, werden bei Wiedererscheinen in der ersten UE nachgetestet, sofern es sich nicht um einen regulären Testtag handelt. Sollte gehäuftes, selektives Fehlen an den Testtagen beobachtet und dokumentiert werden, ist dies der Schulleitung (Herrn Veh) anzuzeigen.
  • Der Verpackungsmüll in der Mensa wird jeweils freitags gegen Ender der 4. UE durch eine Klasse/ Kurs in Begleitung der unterrichtenden Lehrkraft ab Jgst. 7 aufwärts in die Müllcontainer entsorgt

Im Hinblick auf das weitere Testverfahren gilt, dass auf der Grundlage des aktuellen Infektionsgeschehens entschieden wird, ob

  • die regelmäßig montags, mittwochs und freitags stattfinden Testungen abweichend von dem rollierenden System befristet auf die erste Unterrichtseinheit an den o. g. Tagen verlegt wird oder
  • befristet täglich in der ersten Unterrichtseinheit getestet wird, sofern die Kapazitäten dies zulassen

Hierüber wird rechtzeitig durch die Schulleitung informiert. Bei diesen Szenarien gelten die zuvor dargelegten Regelungen bis auf Weiteres fort.

In der Sekundarstufe I stellen die Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer sicher, dass alle testpflichtigen Schülerinnen und Schüler im vorgeschriebenen Rhythmus getestet werden.

In jedem Fall sind, sofern sich die Gesetzlage nicht ändert, immunisierte Schüler:innen grundsätzlich von der Testpflicht befreit. Sie sind daher auch nicht gehalten, in der OS das entsprechende Formular vorzuhalten. Sie können lediglich ermuntert bzw. eingeladen werden, auf freiwilliger Basis an den Testungen teilzunehmen.

In der Sekundarstufe II sind die Schülerinnen und Schüler verantwortlich für eine ordnungsgemäße Teilnahme an den Testungen.

Zu Beginn jeder UE ist das individuelle Testprotokoll der Lehrkraft unaufgefordert vorzulegen. Ist eine Schülerin oder ein Schüler nicht in der Lage, das entsprechende Dokument vorzuzeigen, hat sich die Schülerin bzw. der Schüler unverzüglich nachzutesten. Bei mehrmaligen Verstößen gegen die o. g. Dokumentationspflicht oder einer Verweigerung der Nachtestung wird dies grundsätzlich als Testverweigerung gewertet. In diesem Fall entlässt die Lehrkraft die betreffende Person aus dem Unterricht. Der versäumte Unterricht wird als unentschuldigte Fehlzeit dokumentiert. Der Schüler oder die Schülerin kann wieder am Unterricht teilnehmen am nächsten regulären Testtag oder falls er oder sie einen aktuellen negativen Bürgertest beibringt. Die Beratungslehrerinnen und Beratungslehrer sind über einen Ausschluss aus dem Unterricht zu informieren.

5. Quarantäne

Jeder positive Corona-Schnelltest ist grundsätzlich meldepflichtig.

Im Fall eines positiven Testergebnisses wird der Betroffene umgehend und bei Bedarf begleitet auf den Schulhof Hagelkreuz gebracht.

Anschließend werden über das Sekretariat die Eltern verständigt. Die Eltern werden aufgefordert, ihr Kind persönlich abzuholen, zur weiteren Abklärung einen PCR-Test durchführen zu lassen und die weiteren Anweisungen des Gesundheitsamtes abzuwarten.

„Sofern nicht außergewöhnliche Umstände (z.B. Ausbrüche oder Auftreten von neuen Virus-Varianten) vorliegen, wird sich die Anordnung von Quarantänen also wieder nur auf die infizierte Person beziehen. Vollständig geimpfte oder genesene Personen ohne Symptome sind von der Quarantäneanordnung weiterhin ausgenommen.“ (Schulmail vom 01.12.2021). Angesichts des dynamischen Infektionsgeschehens werden die unmittelbaren Sitznachbar:innen rechts und links auf Grundlage des § 59 (8) vorsorglich von der Teilnahme am Unterricht für 48 Stunden entbunden. Sollten sich keine Symptome zeigen, nehmen sie nach Ablauf der o. g. Frist wieder am Unterricht teil. Sollte es sich bei der Rückkehr in den Unterricht nicht um einen regulären Testtag handeln, ist ein Test durchzuführen.

Über die fortdauernde Gültigkeit bekannten Regelungen zur sogenannten „Freitestung“ von engen Kontaktpersonen werden wir im Fall ausgeweiterter Quarantänen informieren. Schließlich erfolgt eine Fortschreibung der Quarantänedaten in der Quarantänedatei, die regelmäßig dem Kollegium durch Aushang und über IServ bekanntgegeben wird. Hier wird der der Schulleitung bekannte Sachstand zu allen Corona-Krankheits- und -Quarantänefällen zentral dokumentiert. Die Aussagekraft der Quarantänedatei hängt auch vom Informationsfluss vom Gesundheitsamt zur Schule ab, davon unabhängig sind Korrekturen und Ergänzungen unverzüglich der Schulleitung (Herrn Veh) mitzuteilen.

6. Impfungen

6.1 Impfstatus der Kolleginnen und Kollegen

Alle Kolleginnen und Kollegen werden gebeten, so noch nicht geschehen, ihren Impfstatus als vollständig immunisierte oder innerhalb der zurückliegenden sechs Monate genesene Person im Hinblick auf das Corona-Virus zeitnah bei Frau Maurmann nachzuweisen.

Ohne das Vorliegen eines entsprechenden Nachweises bleiben die unter 4.1 aufgeführten Verpflichtungen bestehen.

6.2 Impfstatus der Schülerinnen und Schüler

Im Rahmen der Testungen wird der Impfstatus der Schülerinnen und Schüler erhoben.

Für die Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I erfolgt dies durch die Klassenleitungen.

Für die Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II erfolgt dies durch die Beratungslehrerinnen und Beratungslehrer.

6.3 Impfaktion für Schülerinnen und Schüler

Am 06. September fand die von der Stadt Oberhausen initiierte Impfaktion für Schülerinnen und Schüler statt. Eine weitere Impfaktion, die durch den Schulträger angeboten wurde, konnte nicht durchgeführt werden, da sich insgesamt – auch unter Einbeziehung der umliegenden Schulen -nicht genügend interessierte Teilnehmer:innen gemeldet haben.

Im Hinblick auf die Rolle der Schule und der Lehrkräfte im Hinblick auf die Impfung von Schülerinnen und Schülern gilt weiterhin:

  • Wir können gemäß der Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) die Vorteile einer Impfung gegen das Corona-Virus im Gespräch mit den Schülerinnen und Schülern deutlich herausstellen – auch für die Teilnahme an Schulveranstaltungen, für die ggf. Dritte das Vorliegen einer Impfung voraussetzen (2 G-Regel) (z. B. Museumsbesuch bei Studienfahrten, Auslandsaufenthalte).
  • Die Entscheidung für oder gegen eine Impfung muss in jedem Fall in der Hand der Schülerinnen und Schüler sowie ihrer Familien bleiben.
  • Auch muss klargestellt werden, dass für Schulveranstaltungen nach geltender Rechtslage von Schulseite eine durchgeführte Impfung keine Voraussetzung für eine Teilnahme ist.