Corona-ABC für das Sophie-Scholl-Gymnasium

Fassung 2.9 [04.08.2022]

Vorspruch

In diesem Corona-ABC sind die aktuellen Regelungen und Verfahrensweisen am Sophie-Scholl-Gymnasium zum Umgang mit dem Corona-Virus zusammengefasst. Vieles erklärt bestehende Regelungen, an einigen Stellen hat die erweiterte Schulleitung Konkretisierungen und Anpassungen beschlossen. Aufgrund der Dynamik des Infektionsgeschehens gibt es regelmäßig Anpassungen des Corona-ABCs.

Rückfragen und Anregungen zur Optimierung nimmt die Schulleitung ( Herr Veh) gern entgegen.

Inhalt

  1. Rechtliche Grundlagen
  2. Grundlegende Schutzmaßnahmen in der Schule
    1. Maskenpflicht
    2. Hygieneregeln
    3. Abstand
    4. Lüften
  3. Testungen
  4. Isolierung und Teilnahme am Unterricht bei Symptomen und Kontakt
    1. Allgemeine Regelungen
    2. Teilnahme am Unterricht bei Symptomen und Kontakt
    3. Schüler:innen als Angehörige einer vulnerablen Personengruppe
    4. Umgang mit Prüfungen

1. Rechtliche Grundlagen

Die für uns als Sophie-Scholl-Gymnasium verbindlichen Regelungen finden sich in erster Linie in folgenden Verordnungen:

  • Corona-Betreuungsverordnung
  • Corona-Schutzverordnung
  • Corona-Test-und-Quarantäneverordnung

Dieser Link führt zu den jeweils aktuellen Fassungen:

https://www.land.nrw/corona [29.08.21]

Da die diese Verordnungen in kurzen Zeitabständen aktualisiert werden, ist jeweils zu prüfen, ob der Link weiterhin zu den aktuellen Fassungen führt. In die Version 2.9 sind zudem das Handlungskonzept des Ministeriums für Schule und Bildung sowie die Briefe der Ministerin Feller aus dem Juli 2022 eingeflossen.

2. Grundlegende Schutzmaßnahmen in der Schule

2.1 Maskenpflicht

Es besteht aktuell keine Verpflichtung zum Tragen einer Maske. Jedoch spricht das Ministerium für Schule und Bildung eine Empfehlung zum Tragen einer Maske aus. Zu beachten ist, dass weder Schulträger noch Schulkonferenz das Tragen einer Maske verpflichtend machen können. Wir rufen dazu auf, die Entscheidung jedes/r Einzelnen zu respektieren. Es ist jedoch zu beachten, dass im ÖPNV aktuell weiterhin die Verpflichtung zum Tragen einer geeigneten Maske besteht.

2.2 Hygieneregeln

Die allgemein bekannten Hygieneregeln (Niesetikette, Händewaschen, Nutzung von Desinfektionsmitteln) sind weiterhin eigenverantwortlich zu beachten.

2.3 Abstand

Auch weiterhin ist eigenverantwortlich auf die Einhaltung des Mindestabstands zu achten.

2.4 Lüften

Es ist weiterhin auf eine regelmäßige (Kipp-) Lüftung zu achten.

3. Testungen

3. Testungen

Alle Schüler:innen erhalten am ersten Schultag nach den Sommerferien die Möglichkeit, sich in der Schule zu testen. Ebenso erhalten sie Selbsttests mit nach Hause, die sie z. B. bei leichten Erkältungssymptomen selbst durchführen. Es wird basierend auf dem Handlungskonzept des Ministeriums für Schule und Bildung aktuell von einem Bedarf von fünf Tests/ Person ausgegangen.

Sollte ein:e Schüler:in im Unterricht Erkältungssymptome zeigen, wird sie/er auf der Grundlage der o. g. Handlungsempfehlung durch die Lehrkraft aufgefordert, einen Selbsttest durchzuführen. Dies entfällt, wenn formlos nachgewiesen werden kann, dass am selben Tag ein häuslicher negativer Selbsttest durchgeführt wurde. Dieser Nachweis muss bei minderjährigen Schüler:innen mindestens durch eine:n Erziehungsberechtigten bzw. durch die/ den volljährige:n Schüler:in unterzeichnet werden.

4. Isolierung und Teilnahme am Unterricht bei Symptomen und Kontakt

4.1 Allgemeine Regelungen

Es gelten die in den aktuell gültigen gesetzlichen Bestimmungen festgelegten Regelungen.

Jeder positive Corona-Test ist weiterhin grundsätzlich umgehend meldepflichtig. Bei der Meldung muss angegeben werden, wann die Testung erfolgte und ggf. ob eine Symptomatik vorliegt und wann sie ggf. begonnen hat. Grundsätzlich gilt, dass diese Schüler:innen den in der Corona-Test-und-Quarantäneverordnung (CoronaTestQuarantäneVO) in der jeweils gültigen Fassung niedergelegten Regelungen unterliegen. Eine Freitestung ist in der Verwaltung durch ein geeignetes Dokument nachzuweisen. Die Schule ist über den Zeitpunkt des Endes einer Isolierung bzw. eine mögliche Freitestung zeitnah zu informieren. 

4.2. Teilnahme am Unterricht bei Symptomen und Kontakt

Beim Vorliegen einer leichten Erkältungssymptomatik sollte eine mögliche Infektion mit dem COVID-19 durch einen häuslichen Selbsttest abgeklärt werden. Tritt innerhalb von 24 Stunden bei einem negativen Testresultat keine Besserung der Symptomatik ein, sollte vor jedem weiteren Schulbesuch ein Selbsttest durchgeführt werden. Falls dieser Test negativ ist, kann die Schule besucht werden. Bei Infektion einer haushaltsangehörigen Person oder einer Kontaktperson wird empfohlen zwischen dem dritten und dem fünften Tag der Infektion einen Selbsttest durchzuführen. Ist dieser negativ kann die Schule besucht werden.

4.3. Schüler:innen als Angehörige einer vulnerablen Personengruppe

Im Hinblick auf Schüler:innen, die vorerkrankt sind und deren Angehörige vorenkrankt sind, gilt:

„Nach § 3 Abs. 5 der Distanzlernverordnung kann Distanzunterricht aus Gründen des Infektionsschutzes auch für einzelne Schülerinnen und Schüler oder einen Teil der Schülerinnen und Schüler erteilt werden. Denkbar ist dies z.B. bei einer Entbindung von der Pflicht zur Teil­nahme am Präsenzunterricht, weil die Schülerinnen und Schüler oder deren Angehörigen zu einer vulnerablen Personengruppe gehören. Die Entscheidung liegt im organisatorischen Ermessen der Schulleitung; ein Anspruch auf Erteilung von Distanzunterricht besteht nicht.“

4.4. Umgang mit Prüfungen

Im Hinblick auf Prüfungen hat das Ministerium die folgende Entscheidung getroffen:

„Ein Prüfling mit positivem Ergebnis eines Kontrolltests (PCR- oder „Bürgertest“) ist während der verpflichtenden Isolationszeit ebenso von der Prüfung freigestellt wie ein Prüfling mit einem ärztlichen Attest auf­grund von Erkrankung. 

Die Isolierung endet frühestens am fünften Tag, wenn der Prüfling einen negativen Testnachweis (PCR- oder „Bürgertest“) vorlegen kann; 

ohne negativen Testnachweis endet die Isolierung auch hier nach zehn Tagen. Nach vorzeitiger Beendigung der Isolierung durch Freitestung wird bis zum zehnten Tag ab dem Tag des erstmaligen Auftretens von Symptomen oder der Durchführung des ersten positiven Tests das Tra­gen einer medizinischen Maske besonders empfohlen. 

Nach fünf Tagen Isolierung muss der Prüfling ein neues positives Test­ergebnis (PCR- oder „Bürgertest“) oder ein ärztliches Attest vorweisen, um bei anstehenden weiteren Prüfungen entschuldigt zu sein und die­se Prüfungen später nachholen zu können. 

Prüflinge, die mit einer sich in Isolierung befindlichen Person in einem Haushalt leben oder anderweitig im engen Kontakt standen, können an der Prüfung grundsätzlich teilnehmen. Dem Prüfling wird die Durchfüh­rung eines Antigenselbsttests zu Hause und das Tragen einer medizini­schen Maske empfohlen. Gegebenenfalls kann die Schule nach orga­nisatorischem Ermessen einen weiteren Prüfungsraum zur Verfügung stellen. Hinweis: Anordnungen durch das Gesundheitsamt gehen die­sen Regelungen vor; sofern im Einzelfall eine behördliche Quarantäne­anordnung vorliegt, ist eine Teilnahme an den Prüfungen nicht möglich. Prüflinge, die Erkältungssymptome, aber ein negatives Testergebnis haben, dürfen an der Prüfung teilnehmen, wenn sie sich für prüfungsfähig erklären. Dem Prüfling kann in einem solchen Fall zum Schutz der anderen Prüflinge und der Lehrkräfte das Tragen einer medizinischen Maske empfohlen werden. Auch in diesem Fall kann die Schule gegebenenfalls nach organisatorischem Ermessen einen weiteren Prüfungsraum zur Verfügung stellen.“

4.2. Erledigung von Aufgaben

Schüler:innen, die positiv getestet wurden, sind von der Erledigung schulischer Aufgaben entbunden. Fühlen sie sich in der Lage, Aufgaben zu bearbeiten, zeigen sie dies den Beratungs- bzw. Klassenlehrern an und vernetzen sich mit ihren Mitschüler:innen, um sich mit den Aufgaben zu versorgen. Schüler:innen, die als Haushaltsangehörige in Quarantäne sind, sind verpflichtet, sich über Mitschüler:innen über die Aufgaben zu informieren und diese zu erledigen.