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06.06.2018

Jun
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06.06.2018 19:00 - 21:00

Geschichte

Vorstellung des Fachs Geschichte am Sophie Scholl

Früher war alles besser! So was hat es früher nicht gegeben! Geschichte wiederholt sich nicht!

Es ist eine der wichtigsten Aufgaben des Faches Geschichte zu zeigen, dass vergangene Ereignisse, Entwicklungen und Entscheidungen Auswirkungen auf unsere Gegenwart und Zukunft haben. Deshalb erlangen Schülerinnen und Schüler im Geschichtsunterricht Kenntnisse und Fähigkeiten, die ihnen dabei helfen, die Gegenwart zu verstehen und so Entwicklungen und politische Entscheidungen nachzuvollziehen und zu hinterfragen.

Gerade in der heutigen Zeit ist es wichtig, Kinder und Jugendliche zu befähigen, populistische Äußerungen im Alltag kritisch zu hinterfragen und eine eigene Position auszubilden. Dem Fach Geschichte kommt dabei eine besondere Rolle zu.

Die dafür notwendigen Kompetenzen werden in der Sekundarstufe I aufgebaut und in der Sekundarstufe II hinsichtlich einer wissenschaftspropädeutischen Arbeitsweise vertieft. Dabei spielen kritischer Umgang mit Quellen und wissenschaftliches Arbeiten sowie  Präsentationstechniken eine besondere Rolle. In der Kooperation mit der Universität Duisburg-Essen haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, universitäres Arbeiten und Lernen selbst zu erfahren.

Das Ruhrgebiet als multikultureller Lebensraum unserer Schülerinnen und Schüler ist dabei Ausgangspunkt für die Auseinandersetzung mit Veränderungen im Laufe der Zeit, deren Folgen bis heute das Leben im Ruhrgebiet prägen. Zu diesen Veränderungen zählen nicht nur die Auswirkungen der Industrialisierung und der Niedergang der Kohle- und Stahlindustrie, sondern auch vergangene und aktuelle Migrationsbewegungen. So setzen sich beispielsweise die Schülerinnen und Schüler in der fächerübergreifenden Kooperation mit der Fachgruppe Geographie im Bereich der Wahlpflichtfächer gezielt mit der Wechselwirkung von geographischen Gegebenheiten und historischen Entwicklungen auseinander.

Gerade in dieser Ausrichtung und aufgrund des Standortes bieten sich vielfältige Möglichkeiten den Unterricht an außerschulische Lernorte zu verlagern, um auf diese Art und Weise ein besseres Verständnis für die Kulturen und die Lebensrealitäten des Ruhrgebietes zu entwickeln. Dabei sind das Rheinische Industriemuseum Oberhausen oder die Antony-Hütte nur zwei mögliche Beispiele für Orte des ganzheitlichen Lernens.

Nicht nur in Bezug auf die Industriegeschichte spielen außerschulische Lernorte eine Rolle, sondern auch bei der Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus bieten sich Besuche der Ausstellungen in der Gedenkhalle Oberhausen an. Für uns als Sophie-Scholl Gymnasium hat die Thematik der nationalsozialistischen Vergangenheit Deutschlands einen besonderen Stellenwert im Geschichtsunterricht. Daher findet auch jedes Jahr eine Gedenkfeier anlässlich des Jahrestags der Hinrichtung Sophie Scholls statt. Außerdem bietet die Fachgruppe Geschichte für die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe Q1 eine mehrtägige Gedenkstättenfahrt nach Auschwitz/Birkenau an.

Geschichte ist eben nicht nur Vergangenes, sondern der wiederholte Blick aus der Aktualität auf diese.

Die Geschichte kennt kein letztes Wort.“ (Willy Brandt)

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