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Bildungsgang

Gymnasialer Bildungsgang - G8

Die Ausbildungszeit für die Schülerinnen und Schüler am Gymnasium beträgt in der Regel 8 Jahre. Dieser Zeitraum gliedert sich in drei Abschnitte, die jeweils auch eine pädagogische Einheit bilden:

die Erprobungsstufe (5./6. Jahrgang)
die Mittelstufe (7. bis 9. Jahrgang)
die Oberstufe (10. - 12.  Jahrgang)

Dabei werden die ersten beiden Abschnitte als Sekundarstufe I, der letzte Abschnitt als Sekundarstufe II bezeichnet.

a) Erprobungsstufe

Das 5. und 6. Schuljahr gelten als Erprobungsstufe. Ihre Besonderheit gegenüber den folgenden Klassen besteht darin, dass die Arbeit unmittelbar an die
Arbeitsergebnisse und Arbeitsweisen der Grundschule anknüpft und die Schülerinnen und Schüler allmählich zu der Arbeitsweise des Gymnasiums
hingeführt werden. Erst mit dem Ende des 6. Schuljahres ist diese Übergangsphase abgeschlossen.

Für diesen Prozess ist ein kontinuierlicher, möglichst störungsfreier Verlauf über einen längeren Zeitraum hinweg erforderlich. Darum fällt die endgültige Entscheidung über Gelingen oder Nichtgelingen des Übergangs in der Regel erst am Ende der Erprobungsstufe. Deshalb gibt es keine Versetzung oder Nichtversetzung nach dem 5. Schuljahr. Im Ausnahmefall kann aber eine Wiederholung der fünften Jahrgangs am Gymnasium oder der Wechsel zu einer
anderen Schulform schon nach einem Jahr sinnvoll sein. Am Ende der Erprobungsstufe entscheidet die Klassenkonferenz,
ob eine Schülerin oder ein Schüler auf dem Gymnasium bleiben kann.

Um den Übergang zum Gymnasium zu optimieren, gibt es regelmäßige Kontakte zwischen den Grundschulen und dem Sophie-Scholl-Gymnasium, sei es in Form von gegenseitigen Unterrichtsbesuchen, einem jährlich stattfindenden Workshop oder dem Treffen von (ehemaligen) Grundschul- und (neuen) KlassenlehrerInnen des Jahrgangs 5 am Lehrersprechtag nach den Herbstferien.

Gespräche zwischen den Eltern und Lehrern sollten in jeder Stufe eine Selbstverständlichkeit sein, in der Erprobungsstufe finden sie aber besonders häufig
statt.

Die Stundentafel der Klassen 5 und 6 hat einen Wochenstundenrahmen von 30 - 32 Stunden.

Im 5. Jahrgang des Sophie-Scholl-Gymnasiums werden in der Regel 30 Wochenstunden/20 UE erteilt.

Den größten Anteil daran haben die drei Kernfächer Deutsch (3 UE), Englisch (3 UE) und Mathematik (3 UE).

Die übrigen Fächer sind verteilt auf den Bereich der Gesellschaftslehre mit Politik und Erdkunde , die Naturwissenschaften mit Biologie sowie Kunst, Musik,
Religionslehre und Sport/Schwimmen (vgl. hierzu auch die Stundentafel).

Der Unterricht im 6. Jahrgang des Sophie-Scholl-Gymnasiums umfasst in der Regel 32 Wochenstunden.

Im Bereich der Kernfächer kommt mit Französisch oder Latein die zweite Fremdsprache hinzu (jeweils 3 UE). Die Kernfächer Deutsch, Englisch sowie Mathematik werden im gleichen Umfang wie im 5. Jahrgang unterrichtet, Biologie, Kunst, Musik und Religionslehre (jeweils 1 UE).
Innerhalb der Gesellschaftslehre wird Geschichte, in den Naturwissenschaften Physik mit jeweils 1 UE unterrichtet. Die Zahl der Sportstunden reduziert sich auf 1 UE.

Die Erprobungsstufe endet mit der Versetzung in die 7. Klasse.

b) Jahrgangsstufen 7 – 9

Vom 8. Jahrgang an können die Schülerinnen und Schüler teilweise Schwerpunkte bilden. Von ca. 32 Wochenstunden werden etwa 28 in einem einheitlichen Pflichtbereich und 3 - 4 Stunden in einem Differenzierungsbereich erteilt. Der Pflichtbereich hat sowohl die Aufgabe, für alle Schülerinnen und Schüler gleiche Voraussetzungen für den Sekundarabschluss I am Ende der EF zu schaffen, als auch für alle eine gleichmäßig breite Fächererfahrung für den Übergang in die Sekundarstufe II zu sichern. Der Differenzierungsbereich hat die Aufgabe, den Schülerinnen und Schülern zu helfen, ihre Interessens- und Begabungsschwerpunkte zu erproben, um ihnen dadurch mehr Sicherheit zu geben für die Wahl einer individuellen Schullaufbahn in der Sekundarstufe II.

Am Ende der Jgst. EF wird der Sekundarabschluss I vergeben. In dieser Stufe sind zentrale Klausuren in Deutsch und Mathematik vorgesehen.

c) Gymnasiale Oberstufe

Mit Eintritt in die Gymnasiale Oberstufe gestaltet jede Schülerin und jeder Schüler im Rahmen bestimmter Vorgaben die eigene Schullaufbahn selbst. Eine individuelle Schwerpunktsetzung ist dabei sowohl im Bereich von Grundkursen mit je 2 UE als auch im Bereich von Leistungskursen (ab Jgst. Q1) mit je 3 UE möglich.

Die Gymnasiale Oberstufe schließt am Ende der Jgst. Q2 mit der allgemeinen Hochschulreife, dem Abitur, ab. Dabei werden die Abiturprüfungen in den schriftlichen Fächern als zentrale Prüfung durchgeführt. Das Abitur ermöglicht die Aufnahme eines Studiums oder einer Berufsausbildung. Unter bestimmten Bedingungen kann auch bereits am Ende der Jahrgangsstufe Q1 der schulische Teil der Fachhochschulreife erworben werden.

Stand: Nov. 2014

 

Sophie-Scholl-Gymnasium Oberhausen

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