Sophie for Ukraine

Die aktuelle Lage in der Ukraine beschäftigt das Sophie-Scholl-Gymnasium im besonderen Maße - nicht nur, weil wir Partnerschule von Saporoshje sind, sondern auch aus der tiefen Verbundenheit mit den Werten unserer Namenspatronin Sophie Scholl. Hier werden alle Aktionen zusammengefasst dargestellt.
 

Man darf nicht nur dagegen sein, man muss etwas tun.

- Sophie Scholl

Während der Pausen, in den Fluren, auch in den Klassenzimmern. Auch am Sophie sind die Angriffe auf die Ukraine sehr präsent.  Es herrscht Bestürzung, Fassungloigkeit, Angst. Es zeichnen sich aber auch Mut und Tatendrang ab. Über die letzten Tage haben sich zahlreiche Initiativen und Ideen entwickelt, um den Menschen in Saporoshje zu helfen.

Einzelschicksal braucht unsere Unterstützung

Ein ehemaliger Austauschschüler aus Saporoschje ist mit seiner Mutter und seinem kleinen Bruder aus der Ukraine geflohen und hat bei uns in der Region Zuflucht gesucht. Die Registrierung ist abgeschlossen, jetzt sucht er verzweifelt eine Wohnung. Da die Alternative nur die Unterbringung in einer Turnhalle ist, da die Stadt komplett voll ist, bitten wir um Mithilfe:
Gesucht wird eine Zwei- oder Dreizimmerwohnung bis 625,00 EUR Warmmiete (diese wird von der Stadt übernommen) für unseren ehemaligen Austausschüler, seine Mutter und seinen 9-jährigen Bruder.

Jeder Tipp - oder noch besser - ein Mietangebot kann telefonisch (0208/377950) bei uns im Sekretariat abgegeben werden.

Crowdfunding-Aktion: EVO & Oberhausener Partnerschulen

Initiiert vom Bertha-von-Suttner-Gymnasium, das ebenfalls eine Partnerschule in Saporoshje hat, haben wir eine gemeinsame Crowdfunding-Aktion des örtlichen Energieversorgers EVO untersützt. Insgesamt hat die Crowdfunding-Aktion den stolzen Betrag von

64.182,77 Euro

ergeben. Ein ganz herzlicher Dank an alle, die hierzu beigetragen haben!

Hier geht es zur Crowdfunding-Aktion

Begegnungscafé für Menschen aus Saporoshje

Die Friedrich-Ebert-Realschule organisiert ein erstes Begegnungscafé für Geflüchtete aus Saporoshje, an dem wir mit den Menschen, die uns in der Schulpartnerschaft verbunden sind und die es nach Oberhausen geschafft haben, teilnehmen werden. Bei allem Bemühen um ein geordnetes Ankommen in Deutschland ist auch die Möglichkeit, ein wenig Heimat in der Fremde zu erfahren und vielleicht Nachbarn oder Bekannte zu treffen, etwas Wertvolles.

Das zweite Begegnungscafé für Geflüchtete aus Saporoshje hat mit Erfolg bereits stattgefunden. Wann das nächste Begegnungscafé  stattfindet, wird über die News bekannt gegeben.

Willkommensklassen

Seit Montag, dem 28.03.2022, werden die in Oberhausen eingetroffenen Kinder und Jugendlichen in Willkommensklassen betreut. Gemeinsam mit den übrigen weiterführenden Schulen und zahlreichen Jugendfreizeiteinrichtungen kümmern wir uns darum, dass die Geflüchteten in Ruhe ankommen können.

Im Anschluss an die Osterferien werden die Kinder und Jugendlichen auf die Schulen verteilt, darauf sind wir gut vorbereitet.

Wir freuen uns auf die Menschen, die uns zugewiesen werden.

Sponsorenlauf

Unter der Federführung der Fachschaft Sport des Sophie-Scholl-Gymnasiums erlaufen unsere Schülerinnen und Schüler zurzeit Spendengelder für die Hilfe in der Ukraine. Es ist beeindruckend, wie ausdauernd die jungen Menschen sich sportlich einsetzen, mancheiner benötigte nach der Rückkehr vom Sportplatz mit hochrotem Kopf erst einmal eine zusätzliche Pause und etwas Wasser. Groß ist auch der Eifer, mit dem Ihre Kinder um Sponsoren geworben haben. An dieser Stelle mein herzlicher Dank, dass Sie diesem Engagement gegenüber sehr großzügig Ihr Herz und Ihr Portemonnaie geöffnet haben!

Wir sind gespannt, welche Summe am Ende zur Verfügung stehen wird.

Sophie sammelt Sachspenden (Kinderhilfswerk)

Gemeinsam mit dem Kinderschutzbund und der Friedrich-Ebert-Realschule sammeln wir seit einigen Wochen gezielt eine Auswahl an Sachspenden, die in Saporoshje dringend benötigt werden. Ihre Spenden sind Teil des zweiten Direkttransports, der aus Oberhausen Saporoshje erreicht hat und gestern an Bedürftige in unserer Partnerstadt verteilt worden ist.

Angesichts des Umstands, dass auch in Saporoshhje Flüchtlinge ankommen – allein über 12.500 Kinder aus dem vollständig zerbombten Mariupol – ist es gut und richtig, dass wir die Sammlung der Sachspenden fortsetzen.

Wir bitten Sie herzlich um Babymilch, Windeln, Hygieneartikel und haltbare Lebensmittel. Diese Produkte können direkt in beschrifteten Kartons oder auch lose im Foyer abgegeben werden. Ferner werden Verbandsmaterial und Schmerzmittel benötigt. Diese Produkte können im Sekretariat abgegeben werden.

Sophie übersetzt

Es werden dringend Übersetzer:innen und Dolmetscher:innen benötigt. Wer von Ihnen und Euch über Sprachkenntnisse im Ukrainischen oder auch im Russischen verfügt, kann sich entweder telefonisch (0208-377950) an unser Sekretariat wenden oder eine E-Mail schreiben.

E-Mail an das Sekretariat

Kurzfristige und mittelfristige Unterkunft

Obwohl die Stadt Oberhausen ihr bestes tut, um den Geflüchteten aus der Ukraine eine Bleibe in Gemeinschaftsunterkünftenzu bieten, sucht die Stadt kurzfristig, wie auch mittelfristig Unterkünfte im privaten Bereich.

Man kann sich telefonisch (0208 825-4139) oder online an die Sozialverwaltung der Stadt wenden.

Informationen der Sozialverwaltung OB

Musik für Frieden

Unter der Leitung von Frau Hoffmann ist zusammen mit dem Schulchor des Sophie-Scholl-Gymnasiums ein Leid entstanden, um für Frieden Werbung zu machen. Das Lied kann man sich hier anhören:

 

Kundgebung für ein friedliches Miteinander

Die Schüler:innenvertretung unserer Schule hat gemeinsam mit der SV des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums zu einer Kundgebung am Donnerstag, 03.03.2022, im Gymnasialpark zwischen beiden Schulen eingeladen, um ein Zeichen gegen den Überfall auf die Ukraine und für ein friedliches Miteinander aller Menschen zu setzen. Greta Funke besetzte als Vertreterin unserer Schule das Rednerpult.

Weitere Informationen gibt es hier.

Rede von Greta Funke als Volltext

Solidaritätsnote

Mit tiefer Erschütterung nehmen wir die Berichte zur Kenntnis, wie die Ukraine angegriffen und wie das Leben und die Lebensperspektiven der Menschen zum Spielball geostrategischer Machtphantasien werden.

Als Zeichen der Anteilnahme wurde eine Solidaritätsnote an unsere Partnerschule in Saporoshje zugesendet.

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