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Die Sommerkonzerte am Sophie 2026

Fachschaft Musik Sophie-Scholl-Gymnasium
Sommerkonzerte Sophie 2026

Musikalische Vielfalt, Spielfreude und klare Haltung

Mit den Sommerkonzerten am 14. und 15. Juli verabschiedete sich das Sophie auch in diesem Jahr musikalisch in die Sommerferien. An zwei Abenden zeigte sich auf der Aulabühne die ganze Bandbreite des schulischen Musiklebens: Bläserensembles und Chöre, Rock- und Bigbandklänge sowie solistische Beiträge verbanden sich zu einem abwechslungsreichen Programm, in dem sowohl erfahrene Musikerinnen und Musiker als auch zahlreiche Nachwuchstalente ihren Platz fanden.

In informativer und unterhaltsamer Manier führten erneut Sean Munkelt (Q1) und Maya Klatt (EF) durch das umfangreiche Programm an beiden Abenden. Ihre Moderation und ihre leichtgängigen Übergänge trugen wesentlich zur gelösten Konzertstimmung bei.

Wie sehr die kontinuierliche musikalische Arbeit am Sophie auch Entwicklung bedeutet, ließ sich eindrucksvoll an den verschiedenen Bläserensembles erkennen:

Die BläserSUPERClass 6 „Musinions“ unter der Leitung von Holger Mau brachte mit Bella Ciao, New Soul und Sweet Dreams drei denkbar unterschiedliche Titel auf die Bühne. Auch die „Pink Fluffy Musicorns“ unter Felix Tersteegen ließen mit Call Me Maybe und Teenage Dirtbag keinen Zweifel daran, dass neben wachsender musikalischer Sicherheit vor allem die Freude am gemeinsamen Musizieren die Nachwuchsarbeit prägt. Einen Schritt weiter auf diesem Weg präsentierte sich die BläserSUPERClass 7 „Legends of the Orchestra“ unter der Leitung von Vera Hoffmann und Jens Langenberg: Everybody Needs Somebody to Love, Can’t Stop und Barbie Girl sorgten für ein ebenso überraschendes wie kurzweiliges Wechselbad zwischen Soul, Funk-Rock und Neunzigerjahre-Pop.

Bei den BläserSuperSTARS unter der Leitung von Vera Hoffmann waren die technischen Fortschritte des Ensembles deutlich zu hören. Mit The Tempest, Zombie und Mangos mit Chili übertrug sich die Spielfreude des Ensembles unmittelbar auf das Publikum. Bemerkenswert war dabei auch, dass Philipp Dellmann und Johanna Kohnert selbst das Dirigat übernahmen, während die Arrangements von Laura Pietrek stammten – ein schönes Beispiel dafür, wie aus Mitwirkenden zunehmend eigenständig musikalisch Gestaltende werden.

Einen ganz anderen orchestralen Klangraum öffneten Sophies Vielharmoniker unter der Leitung von Felix Tersteegen: Auf die monumentalen Klänge von John Williams’ Star Wars Main Theme folgte ein von Felix Tersteegen arrangiertes Coldplay Medley, bei dem Sofija Skolina und Radhya Thatikonda die instrumentale Klangfülle um zwei ausdrucksstarke Gesangsstimmen erweiterten.

Auch die Chorarbeit zeigte die große Bandbreite des musikalischen Nachwuchses. Die Rising Sophies unter der Leitung von Melissa Hartmann präsentierten mit Rewrite the Stars und Lost Boy zwei gefühlvolle Poparrangements und ließen dabei hörbar werden, mit welcher Freude die jungen Sängerinnen und Sänger an Stimme und Mehrstimmigkeit arbeiten. Mit den Sophie Singers brachte Melissa Hartmann zudem 25 Sängerinnen und Sänger auf die Bühne, die mit Human Nature von Michael Jackson und This Is Me aus The Greatest Showman zwei ganz unterschiedliche Facetten ihres Könnens präsentierten.

Einen ebenso überzeugenden Auftritt bot der Projektchor unter Florian Maus mit A Thousand Miles und Cover Me in Sunshine: Ausgewogene Arrangements und saubere Intonation verbanden sich hier zu einem homogenen Chorklang.

Dass die musikalische Nachwuchsarbeit längst auch von Schülerinnen und Schülern selbst mitgetragen wird, bewiesen die Little Sophies. Holly Zanoletti und Florian Maus (Q1) zeigten bei Chasing Cars und A Million Dreams nicht nur ein sicheres Händchen für eine wirkungsvolle Songauswahl, sondern auch bemerkenswerte Leitungsqualitäten. Die verlässliche klangliche Basis für die verschiedenen Chorformationen lieferte dabei die Sophie Choirs Band unter der Leitung von Sebastian Hartung.

Dass Musik am Sophie zugleich Sprach- und Kulturbegegnung sein kann, bewiesen der Französisch-Chor unter Lena Horster mit Indilas Dernière Danse und der Spanisch-Chor unter Christian González mit Shakiras Waka Waka, begleitet von Vera Hoffmann und Jens Langenberg. Dass aus dem Französisch- und Spanischunterricht sogar eigene Gesangsensembles hervorgehen, ist dabei eine Besonderheit des schulischen Musiklebens am Sophie: Sprache wird hier nicht nur gelernt, sondern als Musik und Kultur unmittelbar hör- und erlebbar.

Zwischen den großen Ensembles sorgten solistische und kleinere vokale Beiträge immer wieder für besonders konzentrierte Momente. Lucia Verborg begleitete sich bei Line Without a Hook von Ricky Montgomery sensibel selbst auf der Gitarre und schuf damit einen intimen Gegenpol zu den großen Formationen. Als vielversprechendes neues Duo präsentierten sich Jana Baranowski und Mila Schmidt mit That’s So True, wobei Jana auch die Gitarrenbegleitung übernahm. Später trat Jana mit Lottes Auf beiden Beinen, begleitet von Felix Tersteegen, noch einmal solistisch auf die Bühne und traf mit ihrer zurückgenommenen Darbietung auf ein ebenso aufmerksames wie begeistertes Publikum.

Überhaupt zeigte sich an diesen Abenden, wie lebendig die vokale Tradition am Sophie – gerade unter den Schülerinnen – fortgeführt wird. Emily Lai und Elizan Arcarka präsentierten Sias Unstoppable mit lässiger Selbstverständlichkeit und bemerkenswerter Bühnensicherheit. Liya Öztürk verlieh Radioheads Creep ihre eigene stimmliche Handschrift, während Sara Ernesti mit dem Jackson-5-Klassiker I Want You Back ihren vokalen Enthusiasmus unter Beweis stellte. Auch Asya Öztürk überzeugte mit Alicia Keys’ Brand New Me durch bemerkenswerte Bühnenpräsenz und große stimmliche Variabilität.

Für die großen energetischen Ausschläge der Konzertabende sorgten schließlich die Bands. Die Big Band unter der Leitung von Michel Hartwig ließ mit Oye Como Va, Mambo No. 5 und Respect lateinamerikanische Rhythmen, Big-Band-Sound und Soul aufeinandertreffen. Sara Ernesti, Mila Schmidt und Lea Walter übernahmen bei Mambo No. 5 die Gesangsparts, während Asya Öztürk Respect ihre Stimme lieh. Michel Hartwig erwies sich dabei nicht nur als musikalischer Leiter, sondern auch als Motivator und Bindeglied zwischen Bühne und Saal. Bei Oye Como Va wurde kurzerhand auch das Publikum Teil des Arrangements und skandierte den perkussiven Titel begeistert mit.

Dass die Rockmusik am Sophie mittlerweile gleich zwei feste Standbeine besitzt, stellten One 21 und Detention eindrucksvoll unter Beweis. One 21 unter der Leitung von Felix Tersteegen brachte mit Teenagers, Locked Out of Heaven und Avril Lavignes Complicated die Aula mal wieder zum Kochen. Gerade Complicated zeigte dabei, wie selbstverständlich ein inzwischen mehr als zwei Jahrzehnte alter Pop-Rock-Klassiker von einer neuen Generation musikalisch wiederbelebt werden kann.

Detention setzte mit Wannabe, 99 Luftballons und dem eigenen Titel Karacho gegen Rechts einen ebenso kraftvollen Schlusspunkt. Dabei verband die Band musikalische Energie mit einer Botschaft: Mit ihrem ausdrücklich gegen Rechtsextremismus gerichteten Song bezogen die Musikerinnen und Musiker Position und erinnerten daran, dass Musik nicht nur unterhalten, sondern auch Haltung ausdrücken kann. An unserer Schule, die den Namen Sophie Scholls trägt, erhielt dieser musikalische Akzent zweifelsfrei eine besondere Bedeutung.

Und damit die Show wieder im besten Licht erstrahlen konnte, sorgte die Medien-AG unter der Leitung von Herrn Schneider für verlässlichen Ton, stimmige Lichtakzente und reibungslose Abläufe auf und hinter der Bühne. Ohne dieses eingespielte Team wäre ein Konzert mit weit über 100 Beteiligten (siehe angehängte Liste) kaum denkbar!

Die Sommerkonzerte 2026 zeigten, was das Musikleben am Sophie auszeichnet: musikalische Entwicklung über Jahrgangsstufen hinweg, Freude am gemeinsamen Musizieren, Raum für individuelle Talente und die Bereitschaft, mit Musik auch über den einzelnen Ton hinaus etwas zum Ausdruck zu bringen.

Guido Bräunig

Zum Erfolg der beiden Konzertabende haben maßgeblich beigetragen: 

Asya Inan (5b) Elisabeth Wohlgemuth (6d) Jana Linn Baranowski (7e) Laura Pietrek (9c)
Lina Svoboda (5b) Marie Remberg (6d) Paul Brandes (7e) Philipp Dellmann (9d)
Amalia van Berk (5b) Lina Bergermann (6e) Paula Defte (7e) Johanna Kohnert (9d)
Lisa Defte (5d) Marlene Böke (6e) Semra Dümen (7e) Lennox Meißner (9d)
Emily Lai (5d) Elif Karagöz (6e)
Roza Kara (7e) Maja Wanjura (9d)
Elizan Akarca (5e) Maria Kohls (6e) Chiara Kempkens (7e) Zora Bleß (9e)
Elizan Erdogdu (6a) Estelle Konrad (6e) Mila Kopnow (7e) Maximilian Kitzmann (9e)
Mats Hölting (6a) Lotta Krause (6e) Liya Öztürk (7e) Finja Matil (9e)
Max Nolte (6a) Sophie Muhr (6e) Henrik Poschner (7e) Asya Öztürk (9e)
Bilen Öykü (6a) Frieda Plankert (6e) Aurelie Riebling (7e) Lea Walter (9e)
Andjela Pavlovic (6a)
Veronika Propopenko (6e) Mila Rodrigo (7e) Emma Bleß (10a)
Frida Piffko (6a) Marley Bastke (6f) Davis Seefeldt (7e) Mihailo Jovičić (10d)
Mina Sarigül (6a)
Leona Gaßner (6f) Linus Beck (7f) Maya Klatt (EF)
Sophie Schrader (6a)
Lena Grunewald (6f) Ella Jungen (7f) Katharina Knöll (EF)
Emma Sophie Soré (6a) Stacy Isibor (6f) Finn Przybylak (7f) Annalena Lammsfuß (EF)
Antonia Stürmer (6a) Sophie Amalia Loska (6f) Vivienne Neuenhaus (7f) Alexandra Mohr (EF)
Paula Thiemann (6a)
Antonia Niehls (6f) Ben Sammet (7f) Sara Peireira Rodrigues (EF)
Linda Zimmermann (6a) Juliette Pal (6f) Luis Patel (8a) Kilian Spitz (EF)
Armila Bilgin (6b) Laryana Schmidt (6e) Juliane Schardt (8a) Lucia Verborg (EF)
Esra Nur Cakmak (6b) Louisa Schreiber (6e) Antonia Steinbring (8a) Johanna Vos (EF)
Lotta Diebel (6b) Johanna Voß (6f) Lina Marie Lüneberger (8b) Leonie Weiß (EF)
Julian Kuchenbuch (6b)
Lou Walter (6f) Gülsüm Türkoglu (8b) Maya Böing (Q1)
Edda Lattenkamp (6b) Svea Bertram (7a) Paula Horstmann (8c) Leni Böing (Q1)
Hannah Leske (6b) Emilia Krampen (7a) Charlotte Bloch (8d) Billie Brünig (Q1)
Lisa Marie Schmidt (6b) Samuel Müller (7a) Greta Blomberg (8d) Leni El-Masri (Q1)
Alexander Schoffer (6b) Tom Müller (7a) Sara Ernesti (8d) Yasmin Gharbi (Q1)
Lina Fabienne Schroers (6b) Alissia Ochmann (7a) Mia Gottschling (8d) Zoe Hageböck (Q1)
Josefine Vetter (6b) Finn Scholten (7a) Jeanette Hinz (8d) Luca Jordan (Q1)
Mathys Bartosch (6c) Haylie Buttenbruch (7b) Lina Sahan (6c) Emma Kitzmann (Q1)
Elina Elbin (6c)
Emil Haupert (7b) Mia Jendrycki (8d) Jamal Kohestani (Q1)
Kasimir Grollmuß (6c)
Jannes Kersten (7b) Richard Steinmayr (8d) Anna Lakes (Q1)
Mayla Isele (6c)
Milla Kleta (7b)
Talha Tuzlali (8d) Florian Maus (Q1)
Maya Kittler (6c) Klara Kocima (7b) Theo Claßen (8e) Sean Munkelt (Q1)
Henri Paul Lindackers (6c) Emily Kundrat (7b) Krishangi Thatikonda (8e) Brianna Plinke (Q1)
Stella Kiana Sontag (6c)
Sophie Meier-Ebert (7b) Chayenne Koch (9a) Timon von Roëll (Q1)
Ella Talluto (6c)
Lia Sophie Saling (7b) Tessa Köster (9a) Milena Rohrbach (Q1)
Henry Theilenberg (6c)
Mila Florentine Schmidt (7b) Vincent Zukowski (9a) Emma Rudl (Q1)
Noah Daniel Troost (6c)
Oskar Stürmer (7b) Sophie Bechberger (9b) Polly Sabellek (Q1)
Konstantina Vavitsa (6c) Elvan Celik (7c) Hannah Brzoska (9b) Sofija Skolina (Q1)
Ole Anton Vierjahn (6c)
Henry Leve (7c)
Jayda Fust (9b)
Radhya Thatikonda (Q1)
Ole Verjahn (6c)
Emilia Olejnik (7c)
Elena Hardwiger (9b)
Amelie Weinem (Q1)
Jan Adams (6d)
Elias Rohrbach (7c)
Liv Jordan (9b)
Holly Zanoletti (Q1)
Lena Brambosch (6d)
Malou Twardy (7c)
Marlene Müller (9b)
Marvin Zimmermann (Q1)
Muhammed Celik (6d) Maja Elio (7d) Marten Herhold (9c) Liese Bäcker (Ehemalige)
Mika Hölting (6d)
Melisa Merovci (7d) Mia Kittler (9c) Carlo Camminadi (Ehemaliger)
Mia Labudda (6d) Sofie Petereit (7d) Hendrik Knappe (9c)  
Lisa Toeller (6d) Marco Sobbek (7d)