Vive l’amitié franco-allemande! Es lebe die deutsch-französische Freundschaft!
Am 22. Januar 1963 unterzeichneten der französische Präsident Charles de Gaulle und der deutsche Bundeskanzler Konrad Adenauer den Élysée-Vertrag im Palais de l’Élysée in Paris. Mit der Unterzeichnung dieses Vertrags begann die innige Freundschaft und Zusammenarbeit beider Länder, die bis heute besteht und jährlich zum 22. Januar gefeiert wird.
Auch am Sophie wurde dieser Tag mit der Teilnahme am Schulfilmfestival Cinéfête in Essen zelebriert. Das Festival ermöglicht jährlich im Rahmen der deutsch-französischen Woche Französischlernenden auf der Zielsprache französische Sprache und Kultur außerhalb des Klassenzimmers (audiovisuell) zu erleben und an der (französischen) Filmkultur teilzuhaben. Die Französischkurse 10e und EF G1 haben mit dem Film Un p’tit truc en plus (2024) französische Leichtigkeit und Humor in filmischer Umsetzung kennengelernt, ihren individuellen Sprachwortschatz erweitert und zugleich reflektiert, was wirklich im Leben zählt: Liebe und Gemeinschaft.
20 mars 2026 – Fêtons la Journée de la Francophonie
Französisch nicht nur in Frankreich, sondern auf fünf Kontinenten! Am 20. März 2026 wurde am Sophie in Form einer Verköstigung frankophoner Spezialitäten der internationale Tag der Frankophonie gefeiert. Bei Datteln, Crêpes, Mandelplätzchen und Minztee war die Schulgemeinschaft dazu eingeladen, das französische Savoir-Vivre in der Welt zu entdecken. Anhand von ausgestellten Plakaten von Französischlernenden zur Französischsprachigkeit in der Welt, zum Beispiel auf La Réunion oder in Marokko, konnte sich die Schulgemeinschaft über die Bedeutung der französischen Sprache auch außerhalb Europas informieren. Anlässlich der Woche der Frankophonie haben die Französischschülerinnen und -schüler der Einführungsphase die Frankophonie in Bild und Text erarbeitet und die Verschiedenartigkeit von Sprachen und Kulturen in Form individueller Schülerpräsentationen entdeckt: Kristallklares Wasser, weiße Sandstrände, orientalische Gewürze und leuchtende Farben lassen dabei die Französischherzen schneller schlagen und machen Lust auf eine Reise in ferne Länder. Mio, unser Schüler aus der 9e, wird uns sicherlich nach seinem dreimonatigen Aufenthalt auf La Réunion im Rahmen des Brigitte-Sauzay-Programms auf eine weitere Reise mitnehmen, wenn auch nur im Klassenzimmer. Wir freuen uns schon sehr!
Mit großem Stolz überreichte das Sophie-Scholz-Gymnasium auch in diesem Schuljahr wieder zahlreichen Schülerinnen und Schülern die international anerkannten DELF-Zertifikate (Diplôme d’Études en Langue Française). Die Zertifikate belegen das besondere Engagement der Lernenden im Fach Französisch und bestätigen ihre Sprachkenntnisse auf den Niveaustufen A1 bis B2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens. In schriftlichen und mündlichen Prüfungen stellten die Schülerinnen und Schüler ihr Können unter Beweis – von der Alltagskommunikation bis hin zu anspruchsvollen Diskussionen in französischer Sprache. Die Schulleitung, Französischlehrkräfte und Mitschülerinnen und Mitschüler gratulieren herzlich zu dieser hervorragenden Leistung! Die erworbenen Zertifikate sind nicht nur ein Beweis für sprachliches Talent und Durchhaltevermögen, sondern eröffnen auch wertvolle Perspektiven für Studium und Beruf – in Deutschland, Frankreich und weit darüber hinaus. Ein besonderer Dank gilt den engagierten Französischlehrkräften, die die Schülerinnen und Schüler mit viel Einsatz und Begeisterung auf die Prüfungen vorbereitet haben.
Le français dans le monde, Französisch auf der ganzen Welt - Apprécions et célébrons la journée de la Francophonie ensemble!
Seit 1988 gibt es auf der ganzen Welt den Internationalen Tag der Frankophonie. An diesem Tag wird der Zusammenhalt der französischsprachigen Länder, die Vielfalt an Kulturen und Traditionen sowie die Sprache Französisch gefeiert. Auch am SOPHIE wollen wir der Frankophonie "unsere Stimme geben" und sie im Rahmen einer Ausstellung im Foyer, die von Französischschülerinnen und Französischschülern der Jgst. 7-10 vorbereitet wurde, eine ganze Woche lang feiern, ganz nach dem diesjährigen Motto der Woche der Frankophonie: (Prenez) la parole en français, pour le français et pour la diversité des pays francophones!
Musik und typische Spezialitäten aus Frankreich, Belgien, Tunesien und la Réunion dürfen dabei natürlich nicht fehlen!
Henry Becker aus der Klasse 9e hat passend zu diesem Ereignis einen Flyer entworfen.
Vive le français, vive la Francophonie, vive la diversité!
Sophie Scholl als Namenspatronin unserer Schule hat auch noch heute für unsere Schülerschaft eine große Bedeutung. Eine besonders gelungene Schülerarbeit im Rahmen des Deutschunterrichts ist ein gutes Beipsiel hierfür:
Sophie Scholl - (k)eine ganz normale Person?
Hallo liebe Schülerinnen und Schüler, vielleicht habt ihr schon mal von Sophie Scholl und der „Weißen Rose“ gehört. Aber wer war eigentlich diese Sophie Scholl, die von so vielen Menschen als Heldin angesehen wird und was hat sie denn für Taten vollbracht? Das und einiges mehr wird euch der folgende Text zeigen.
Sophie Scholl wurde 1921 und Hans Scholl 1919 in Ulm geboren. Ihr Vater Robert Scholl war Steuerberater und versuchte seine Kinder zum christlichen Denken und Toleranz zu erziehen. 1933 übernahmen die Nationalsozialisten in Deutschland die Macht und so traten Hans und Sophie der Hitlerjugend bei, welche sie beide faszinierte. Sie machten beide Karriere, sodass Hans Scholl zum Beispiel mit erst 16 Jahren 160 Hitlerjungen kommandierte. Auch seine Schwester Sophie erlangte nach kurzer Zeit Führungspositionen. Mit der Zeit verflog jedoch der Glaube an Hitler und die Nationalsozialisten.
Grund waren ihre moralischen Überzeugungen und ihr Glaube. So gründeten Hans Scholl, Alexander Schmorell und Willi Graf die Gruppe: „Weiße Rose“, welche Flugblätter verteilte, die Hitler unter anderem als „Massenmörder“ darstellten. Auch Sophie verteilte die Flugblätter am 18.Februar 1943. An diesem Tag wurden sie aber gefasst, als sie einen Stapel Papiere von einer Brüstung in einen Hof warfen. Nur vier Tage später wurden sie zum Tode verurteilt und hingerichtet. Sie standen für Freiheit und für die Rechte, welche die Nationalsozialisten stark eingeschränkt haben. So trafen die letzten Worte von Hans Scholl: „Es lebe die Freiheit!“, genau das, wofür er und die Weiße Rose standen.
Sophie Scholl sollte ein Vorbild für alle sein. Wenn wir alle nur ein bisschen so wären wie sie es war, wäre die Welt um einiges besser. Laut einer Umfrage sehen das 19% der 60-jährigen oder älteren Menschen und 15% der 16-29-jährigen auch so. Doch war sie wirklich so tadellos oder war sie ein ganz normaler Mensch wie wir? Sie war ein ganz normaler Mensch wie wir! Sie hatte auch emotionale Ausbrüche oder Ängste. Jedoch kämpfte sie mit aller Kraft für ihre Ideale, zu welchen unter anderem Freiheit und Gerechtigkeit zählten. Dennoch verbrachte sie Taten, die nahezu sagenhaft sind. Zum Beispiel hielt sie einen Verhör-Profi hin und überzeugte ihn von ihrer Unschuld. Erst als ihr Bruder die Tat gestanden hat, musste sie bei der Beweislast einknicken. Menschlich war sie auch vielen überlegen. Die goldene Brücke war ein Weg, welcher ein Vernehmungsbeamte ihr anbot, welchen sie mit den harschen Worten: “Nicht ich, sondern sie haben die falsche Weltanschauung!“ ausschlug. Sie war aber in keinster Weise irgendein Wesen, das über allen anderen stand. Jeder kann so sein wie sie, man muss sich lediglich seinen Ängsten und Schwächen stellen und für das kämpfen, für was man steht.
Ich finde, dass Sophie Scholl ein Vorbild für jeden Einzelnen sein sollte. Sie hat nicht nur Mut und Stärke mehrfach bewiesen, nein, sie stellte sich ihren Ängsten und stellte ihre Gefühle hinter ihre Prinzipien. Ein Denken, von dem wir alle lernen können. Heutzutage haben wir das Recht, unsere Meinung frei zu äußern und das müssen wir unbedingt machen. Wir müssen alle mutiger sein, uns trauen unsere Meinung zu äußern und uns immer daran erinnern, dass Sophie Scholl und die weiße Rose Großartiges in der schlimmsten Zeit der Geschichte vollbracht haben. Hoffentlich verleiht uns das allen die Stärke über uns hinauszuwachsen und in Alltagssituationen so zu handeln, wie Sophie Scholl es getan hat. Ich hoffe, dass euch mein Artikel über Sophie Scholl gefallen hat und ihr ein Einblick in ihr Leben bekommen habt.
Nos félicitations – Alle Teilnehmer haben die DELF-Prüfungen bestanden!
Endlich sind die Diplome von den DELF-Prüfungen 2024 angekommen. Alle Teilnehmer der DELF-AGs haben bestanden und gute bis sehr gute Punktzahlen erzielt.
Wir freuen uns sehr über eure Teilnahme und eure Motivation für Französisch und gratulieren euch herzlich!
Niveau A1: Alexia Borgardt, Simal Cetin, Jasper Gallan, Lucia Galloni, Johanna Kohnert, Greta Luhrenberg, Lina Möller, Tom Mühlbauer, Pia Schleuter, Leon Stebner, Lorin Yalniz und Hannah Zimmermann
Niveau A2: Rayan Alsheikh Bakri, Maya Amari, Henri Behmer, Emir Gashi, Antonia Hoffmann, Nicole-Beatrice Holavin, Ceylin Karayazi, Finja Kelka, Levi Kohls, Elea Krampen, Caelyn Maguire, Lilli Mölleken, Lea Oelsner, Paul Preidel, Hasan Saleh, Noah Schmieder, und Leonie Weiß
Ein spannender Tag mit France Mobil: Französisch spielerisch erleben
Am 27. Juni hatten die Französischschüler:innen der 8. Klassen die besondere Gelegenheit, an einem aufregenden und lehrreichen Workshop mit Marie-Noëlle Coulibaly von France Mobil teilzunehmen. Dieser Besuch bot den Schüler:innen eine einzigartige Möglichkeit, ihre Französischkenntnisse spielerisch zu festigen, aktiv anzuwenden und zu erweitern. Die Lektorin des France Mobil gestaltete den Vormittag mit einer Vielzahl interaktiver und unterhaltsamer Aktivitäten.
Hier sind einige Highlights des Tages:
Vokabeln in Liedern wiedererkennen: Die Schüler:innen hörten französische Lieder und erkannten dabei Vokabeln, die sie bereits gelernt hatten. Dies half ihnen, ihren Wortschatz auf unterhaltsame Weise zu festigen.
Kahoot zur Landeskunde: Ein spannendes Kahoot-Quiz brachte den Schüler:innen auf spielerische Weise Wissenswertes über Frankreich und seine Kultur näher.
Orte und Lebensmittel zuordnen: Anhand von Bildern ordneten die Schüler:innen verschiedene Orte und Lebensmittel den deutschen oder französischen Regionen zu. So konnten sie ihr Wissen über die Geografie und die kulinarischen Besonderheiten beider Länder erweitern.
Bewegungsspiele zur Festigung der Imperative: Durch verschiedene Bewegungsspiele lernten die Schüler:innen die Anwendung der Imperativform, was nicht nur lehrreich, sondern auch sehr unterhaltsam war.
Neben den Spielen und Aktivitäten gab es auch wertvolle Informationen zu weiteren Projekten und Austauschprogrammen des OFAJ (Deutsch-Französisches Jugendwerk). Diese Programme bieten den Schüler:innen die Möglichkeit, ihre Sprachkenntnisse durch direkte Begegnungen mit der französischen Kultur und ihren Menschen weiter zu vertiefen.
Der Besuch von France Mobil war ein voller Erfolg und hat den Schüler:innen nicht nur viel Spaß gemacht, sondern auch ihr Interesse und ihre Begeisterung für die französische Sprache und Kultur weiter gesteigert, wie das Feedback der Schüler:innen zeigt:
„Man hat viel gelernt und sich immer mehr getraut zu sprechen.“
„Es hat Spaß gemacht, war nicht zu kompliziert aber man musste schon genau nachdenken.“
„Marie-Noëlle war total sympathisch, hat uns super animiert und wir würden uns freuen, noch einmal bei France Mobil mitmachen zu dürfen.“
Merci et à la prochaine! Nous remercions chaleureusement Marie-Noëlle Coulibaly et France Mobil pour cette journée inspirante.
Gruß aus Nantes, Frankreich - Unsere erste Drittortbegegnung
le 13 mai 2024
Wir sind am Montag Morgen mit etwas Verzögerung von Oberhausen aus mit dem Reisebus losgefahren und haben die französischen Austauschschüler in Valenciennes abgeholt – den ersten Teil der langen Anreise war geschafft. Alle haben sich direkt gut verstanden, wir haben uns gut verständigen können und sind endlich voller Vorfreude in Nantes angekommen. Am Abend haben wir nur noch unsere Betten bezogen und sind mit einem guten Gefühl schlafen gegangen.
le 14 mai 2024
Morgens sind wir frühstücken gegangen, es hat leckere Croissants und Brötchen gegeben. Von der Herberge aus sind wir losgelaufen und wir haben viel von Nantes gesehen. Ein tolles Ziel ist der besondere Garten ,le jardin extraordinaire‘ mit exotischen Pflanzen und sogar einem eindrucksvollen Wasserfall gewesen. Dort haben wir viele Bilder gemacht und später am Abend wurde für das beste Bild abgestimmt. Es hat immer wieder stark geregnet, doch trotzdem ist die Stimmung gut gewesen.
le 15 mai 2024
Am Mittwoch sind wir unter anderem zum Schloss ,Château des Ducs de Bretagne‘ gelaufen, das mittlerweile als Museum genutzt wird. Wir haben an einer Führung teilgenommen und mittags in einem Schlossturm unser mitgenommenes Essen gegessen. Danach sind wir in Gruppen in der Stadt herumgelaufen und waren shoppen. Auf dem Rückweg sind wir noch einmal in einen großen Park gelaufen. Abends haben uns die Lehrer überrascht, da wir mit dem Bus zu den ,Anneaux de Buren‘ gefahren sind. Das sind sogenannte Lichtringe in bunten Farben und im Dunkeln haben wir dort sehr schöne Bilder gemacht.
le 16 mai 2024
Wir sind mit dem Bus zu einem Schiffsmuseum gefahren über alte Dampfer. Dort haben wir viele Dinge herausgefunden, zum Beispiel die schlechten Bedingungen der Arbeiter in der damaligen Zeit und auch weitere Schattenseiten. Später hat der Bus uns zum Strand gebracht und wir sind dann alle zusammen den Strand entlang gelaufen. Um 18 Uhr sind wir dann wieder zurück zur Jugendherberge und haben den restlichen Tag zur freien Verfügung gehabt, da das Wetter uns im Stich gelassen hat. Nach dem Abendessen haben wir uns fast immer noch vor unseren Zimmern getroffen und unterhalten.
le 17 mai 2024
Morgens sind wir zum Museum ,le HAB‘ gefahren. Dort wurde uns erklärt, mit welchen Materialien die Künstlerin gearbeitet hat sowie der industrielle Einfluss. Nach der Ausstellung sind wir zum Elefanten von Nantes gelaufen - ein riesiger Elefant, der maschinell über die Insel läuft und sehr realistisch aussieht. Der Erfinder stellt seine weiteren Maschinen, die weitere Tiere darstellen in der Halle ,Les Machines de Nantes‘ aus, die wir auch gesehen haben. Es durften sogar einige Schüler von uns auf den Maschinen sitzen und sie bedienen. Zum Abschluss waren wir noch auf einem großen Karussell desselben Erfinders.
le 18 mai
Am letzten Tag haben wir morgens noch unsere Koffer gepackt. Wir haben ein letztes Mal zusammen gefrühstückt und anschließend uns auf den Weg nach Hause gemacht. Die französischen Schüler haben wir wieder erfolgreich in Valenciennes abgesetzt und sind abends gut nach Hause gekommen.
Es ist eine langjährige Tradition am Sophie! 46 Schüler:innen haben ihre DELF-Diplome überreicht bekommen. Mit teils herausragenden Ergebnissen von 94,5 von 100 möglichen Punkten haben unsere Französischlernenden in externen Prüfungen ihre sprachlichen Kompetenzen auf den Niveaustufen A1, A2 und B1 unter Beweis gestellt. Ein wohlverdienter Lohn, nachdem sie sich nicht nur im Französischunterricht, sondern auch in den vorbereitenden AGs engagiert haben!
Wir sagen Félicitations! und hoffen auch im nächsten Durchgang auf reges Interesse und gute Ergebnisse.
Ein Tag in Brüssel - Une Journée à Bruxelles für alle Französischlernenden
Am 20.06.2023 um 8.30 Uhr haben wir uns alle am Schulhof der Tirpitzstraße getroffen. Um 9.00 Uhr waren die 7c, die 7d, die 7e, die 8c, die 8d und die 8e abfahrbereit. Wir haben zwei Reisebusse zur Verfügung gestellt bekommen und sind klassenweise eingestiegen.
Nach der ca. dreistündigen Fahrt kamen wir in Brüssel an und machten uns auf den Weg zum GRAND PLACE. Dort erfuhren wir von einigen Schülern, die eine Präsentation zu dieser Sehenswürdigkeit vorbereitet hatten, etwas Interessantes über den Mittelpunkt Brüssels.
Nach einigen Minuten führten uns weitere Schüler zu dem Wahrzeichen Brüssels, dem Männeken Piss - auf französisch LE MANNEKIN PIS. Nach weiteren Sehenswürdigkeiten, wie einer Comicwand zu Brüssels Wahrzeichen, gingen wir gemeinsam zu einer STATUE VON KÖNIG ALBERT DEM 1.
Brüssel gilt als die Stadt der Comics und wir haben auf fast allen Straßen viele Street Art- Kunstwerke gesehen. Man hat gemerkt, dass die Street Art dort eine sehr große Rolle spielt. Mittlerweile waren wir in Gruppen aufgeteilt, die 8c lief mit der 7c, die 8d mit der 7d und die 8e mit der 7e. Nachdem wir die Statue hinter uns gelassen haben, gingen wir in den Park hinter ihr.
Wir liefen in Richtung Stadt, wo wir schließlich zu dem Königshaus, in dem der damalige König Albert der 2. sein Abdanken ankündigte und sein Amt an Prinz Phillipe weitergab, der nun seit 10 Jahren als König von Belgien gilt. An dem Tag, an dem wir das Königshaus besichtigten, besuchten der König und die Königin der Niederlande ebenfalls das belgische Königshaus.
Gegenüber des Hauses befindet sich ein Park, in dem sich Comicfiguren in Form von Schweinen in verschiedenen Situationen als Statuen befinden. Wir haben einen kleinen Rundgang durch den wunderschönen Park gemacht, bevor uns die Lehrer eine 30 minütige Pause zum Ausruhen, Essen oder Trinken gegeben haben.
In dem Park befinden sich zwei süße kleine Stände, an denen man sich etwas zu oder Trinken besorgen kann. Dort konnten wir alle unser Französisch ausprobieren und zeigen konnten. Die Leute dort zeigten savoir-vivre*, was für uns Französischlernende sehr interessant und schön zu sehen ist.
Nach dem Aufenthalt im Park, durften wir uns in mindestens 3er Gruppen in ganz Brüssel bewegen. Wir hatten Zeit für Souvenirläden, Einkaufsstraßen, Restaurants, Bistros und Brüssels Schönheit. Als wir uns alle gegen späten Nachmittag/ Abend wieder am GRANDE PLACE einfanden, waren wir sehr froh über ein paar Regentropfen, aufgrund der andauernden Hitze, welche den ganzen Tag anhielt.
Zudem haben wir erneut die Königspaare gesehen, die der Menschenmenge vor dem Rathaus auf dem GRAND PLACE vom Balkon aus zugewunken haben.
Nach der angenehmen Fahrt zurück nach Hause, kamen wir abends wieder am Sophie-Scholl-Gymnasium in Oberhausen an. Wer sich jetzt fragt, warum wir nach Brüssel gefahren sind: Brüssel ist eine zweisprachige Stadt, im Norden spricht man Niederländisch und im Süden spricht man Französisch, Brüssel vereint beide Sprachen, was für eine Fahrt der Französischkurse sprachlich sehr interessant ist. In Brüssel konnten wir uns beim Kaufen von Essen, Trinken oder Souvenirs sprachlich beweisen und dazulernen. Wir haben die Sprache auf der Straße und „im Alltag“ gehört und benutzt, ein tolles Erlebnis für uns Französischlernende!
Der Tag in Brüssel war wirklich schön, man hatte eine tolle Zeit mit seiner Klasse und sah viele tolle Sehenswürdigkeiten und Orte, zu denen man viel erfahren konnte. Es hat sich wirklich gelohnt und alle wollen nächstes Jahr unbedingt wieder nach Brüssel fahren!
Dankessagungen
Ein spezieller Dank geht natürlich an unsere tollen Lehrer, die uns an diesem Tag begleitet und geholfen haben! Wir danken: Frau Horster,
Frau Thiel, Herrn Behler, Herrn Stürz, Frau Fender, Herrn Krum und Frau Daldalian.
Vielen Dank für Ihre Geduld und die tolle Zeit mit Ihnen! ⁃ Lucy Katernberg, 8e
Am Mittwoch, den 22.03.23 ging es für uns 21 Schüler:innen des SSG nach Valenciennes, eine Stadt in Nordfrankreich. Die Aufregung war groß, denn der Schüleraustausch mit dem Collège und Lycée Watteau ist immer ein großes Highlight bei allen französisch Schüler:innen. Während der etwa vierstündigen Busfahrt war die Stimmung schon super und wir haben uns alle sehr auf unsere französischen Partner:innen gefreut. Unsere Begleitpersonen waren Frau Horster und Frau Bielinski.
In Valenciennes angekommen wurden wir mit großer Freude von unseren Austauschschüler:innen in Empfang genommen und man ist zum ersten Mal richtig ins Gespräch gekommen. Für manche war der Tag an der Schule dann schon vorbei, für uns beide jedoch ging es dann noch bis 17 Uhr in den Unterricht. Schon in der ersten Unterrichtsstunde konnte man den Unterscheid zwischen dem deutschen und französischen Schulsystem gut erkennen. Während der Unterricht in Frankreich eher lehrerfokussiert ist, das heißt, dass es zum Beispiel sein kann, dass der Lehrer/ die Lehrerin den Schüler:innen durchgängig, 55 Minuten (eine Schulstunde) lang, etwas erklärt, ist der Unterricht in Deutschland sehr offen und oft auch praktisch angelegt. Trotzdem war es für jeden von uns eine tolle Erfahrung, das französische Schulleben kennenzulernen und es war auch sehr interessant, sich mit den Partner:innen und den Familien über dieses zu unterhalten und von seine Erfahrungen zu erzählen.
Die Tage in den Gastfamilien waren sehr schön und es war toll zu sehen, was die französischen Schüler:innen nach ihrem langen Schultag noch alles in ihrer Freizeit machen.
Am nächsten Tag haben fünf Austauschschülerinnen für uns eine Führung durch Valenciennes vorbereitet und uns die wichtigsten Gebäude, die schönen kleinen Altbauten und typischen Straßen der nordfranzösischen Kleinstadt gezeigt. Zur Stärkung für zwischendurch haben sich einige aus unserer Gruppe eine „Merveilleux“ gekauft, ein mit Baiser gefülltes traditionelles Gebäck aus Nordfrankreich. Trop bon!
Besonders gefreut haben wir uns alle auf den Tag in Paris. Am Freitag sind wir alle gemeinsamen mit dem Bus etwa drei Stunden nach Paris gefahren. Der erste Blick auf den Eiffelturm war atemberaubend und wir waren alle sehr beeindruckt. Anschließend konnten wir ganz viele Fotos machen und gemeinsam mit unseren Austauschpartner:innen Erinnerungen sammeln und festhalten. Auch eine Bootsfahrt über die Seine haben wir gemacht und es war sehr schön, die vielen berühmten Sehenswürdigkeiten wie den Eiffelturm, die romantischen Pariser Brücken, das bekannte Musée d’Orsay und die wunderschöne Cathédrale Notre-Dame vom Wasser aus zu sehen. Den Tag ausgeklungen haben wir dann auf den Champs- Élysées und wir hatten Zeit, uns die Geschäfte dort anzuschauen und eine Kleinigkeit zu essen.
Worauf wir alle schon die Tage gespannt waren, waren die Tage in den Gastfamilien. Wie aber zu erwarten waren auch diese Tage sehr schön und sind sehr schnell vorbeigegangen. Jeder hat verschiedene Aktivitäten unternommen und konnte das französische Familienleben kennenlernen. Manche von uns sind zum Beispiel auch am Abend noch mit den Austauschschüler:innen und anderen Freunden bowlen gegangen, das war toll!
Es sehr motivierend für uns, dass wir schon nach ein paar Tagen die Menschen dort immer besser verstehen konnte und selbst immer sicherer in der französischen Sprache wurden.
Mon week-end (Lena)
Am Samstagvormittag sind wir zum Markt in Valenciennes gegangen, der Vergleich zu einem deutschen Markt war interessant, aber nicht all zu groß. Es gab Stände mit Obst, Gemüse, Fleisch/ Fisch, Blumen und auch Kleidung. Nach dem Besuch sind meine Austauschschülerin und ich essen gegangen, es gab Crêpes. Ich hab‘ das erste Mal einen „Crêpe salée“ gegessen, also ein salziges Crêpe, das sehr lecker war. Anschließend sind wir (zwei französische Schülerinnen und zwei deutsche) ein bisschen shoppen gegangen, wir waren in bekannten Läden wie H&M und Zara, aber auch in kleinen Geschäften, die es nicht in Oberhausen gibt. Mir hat am besten der Laden „La Maison du Savon de Marseille“ gefallen, wo ich selbst Seife für meine Familie gekauft habe. Wir waren auch im Touristenzentrum, dort gab es kleine Souvenirs wie Magnete, typische Spezialitäten aus Nordfrankreich etc. und auch dort konnte man sich informieren, was es alles in der Gegend gibt und was man unternehmen kann. Am Abend haben wir eine französische Serie, „Fort Boyard“ geguckt, wir haben uns alle sehr amüsiert und einen schönen gemütlichen Abend verbracht. Am Sonntagmorgen bin ich wegen der Zeitumstellung erst relativ spät aufgestanden, das war aber kein Problem für meine Familie. Gegen Nachmittag sind wir zu einem Vergnügungszentrum in der Nähe von Lille gefahren, dem „Koezio Lille“, wo wir ein „Escape Game“ gespielt haben. Es gab eine Geschichte mit einer Problematik und darauf basierten dann die Aufgaben. Es war total lustig, jedoch hatte ich am Anfang Schwierigkeiten, die Aufgaben zu verstehen, im Nachhinein hat aber alles gut geklappt, da mir meine Austauschschülerin und ihr Bruder die Fragen und Aufgaben erklärt haben. Den Sonntag haben wir dann gemütlich beendet, indem wir noch einen Film geschaut haben, nachdem wir eine leckere Quiche gegessen hatten. Insgesamt habe ich ein sehr schönes Wochenende verbracht.
Mon week-end (Dilara)
Den Samstagvormittag haben meine Gastfamilie und ich damit verbracht, bekannte
Gesellschaftsspiele wie Monopoly oder Mensch ärgere Dich nicht zu spielen. Das war sehr witzig und hat viel Spaß gemacht. Zum Mittagessen gab es Fondue und auch das hat sehr lecker geschmeckt. Zum Nachtisch gab es einen Apfel-Birnen Kuchen, welcher super war.
Am Nachmittag sind wir dann in den Nachbarort gefahren, denn meine Partnerin hatte dort ein
Handball Spiel, bei dem sie Schiedsrichterin war.
Am Abend ging es dann nochmal in die Innenstadt und wir haben uns mit zwei weiteren
Austauschschülerinnen und französischen Freunden zum Bowling getroffen. Das hat sehr viel Spaß gemacht und wir haben viel gelacht. Am Sonntag sind wir in die nächst größere Stadt, nach Lille, gefahren und meine Gastfamilie hat mir die Innenstadt gezeigt. Danach sind wir dort noch etwas essen gegangen. Am späten Nachmittag haben wir noch ein Museum für abstrakte Kunst besucht, das LaM in Lille. Das Museum war sehr schön und hat mit seiner Ausstellung die Menschen begeistert. Am Abend haben wir alle zusammen zu Hause Quiche gegessen und den Abend bei einem Film ausklingen lassen. Das Wochenende war dann auch schon wieder vorbei und man hat gar nicht gemerkt, wie schnell die Zeit verflogen war.
Am Montag haben wir mit der ganzen Gruppe ein archäologisches Museum besucht, das uns mit einer Führung durch das größte römische Forum Frankreichs ein Stück römische Geschichte hat erleben lassen. Vorher waren wir noch in einem Wald spazieren, dem ,,Fôret de Mormal“, und konnten die Natur Nordfrankreichs erkunden.
Am Tag der Rückfahrt, dem 28.03.23, wurden wir sehr herzlich verabschiedet und es wurden sogar ein paar Tränen vergossen. Wir waren alle traurig, dass unsere Austauschwoche nun schon zu Ende war, aber ein Lichtblick ist, dass wir schon Ende Mai Besuch von unseren französischen Austauschpartner:innen in Oberhausen bekommen werden und wir ihnen dann unsere Stadt zeigen können.
Abschließend können wir sagen, dass der Schüleraustausch nicht nur super viel Spaß gemacht hat, sondern uns auch für den Französischunterricht weitergeholfen hat und man sehr viele neue
Vokabeln lernen konnte. Der Französischaustausch ist auch eine tolle Chance, wenn man
Französisch mit ins Abitur nehmen möchte, denn der Austausch bietet Gelegenheit, sein gelerntes Wissen anzuwenden. Durch die sechs Tage in der französischen Gastfamilie ist das Reden en français fast ein bisschen „normal“ geworden. Wir haben die Sprache quasi verinnerlicht und können nun schon recht frei auf Französisch sprechen, diskutieren und „Small talk“ führen.:-) Durch den Austausch haben wir unser Nachbarland besser kennenlernen können und sind in das Leben von französischen Jugendlichen „eingetaucht“, das war eine tolle Erfahrung!
L'échange a été une très belle expérience et il est seulement à recommander. Nous avons aussi trouvé de nouveaux amis.
Am Montag, den 4.4.22, sind wir nach fünf Stunden Fahrt in Valenciennes, das in Nordfrankreich liegt, angekommen. Dort wurden wir von unseren Austauschschüler:innen herzlich begrüßt. Den Rest des Tages verbrachten wir in unseren Gastfamilien und konnten so bereits einen ersten Eindruck des französischen „savoir vivre“ bekommen.
Am Tag darauf haben wir einen Einblick in den französischen Schulalltag von unseren Austauschpartner:innen bekommen. Dieser beginnt um 8 Uhr und endet für die meisten „lycéens“ um 17.30 Uhr. Uns fiel auf, dass der Unterricht sehr frontal geprägt und lehrerfokussiert ist. Nichtsdestotrotz war es eine sehr lehrreiche Erfahrung.
Anschließend haben wir eine Führung durch Valenciennes, eine kulturell geprägte Kleinstadt mit vielen hübschen Altbauten, bekommen.
Am Mittwoch haben wir uns bereits um sieben Uhr auf den dreistündigen Weg nach Paris gemacht. In Paris haben wir uns als Erstes den Eiffelturm angeschaut und dann unseren Spaziergang entlang der Seine mithilfe von zugeteilten Stationen fortgesetzt.
Bei der nächsten Station handelte es sich um das l‘Assemblé Nationale, das Unterhaus des französischen Parlaments.
Ein Highlight des Tages war der darauf folgende Besuch des Musée d’Orsay, eines der renommiertesten Kunstmuseen Frankreichs. Das Gebäude war ursprünglich ein Bahnhof und wurde 1986 zum Museum umfunktioniert. Bevor wir die Erkundung starteten, stärkten wir uns gemeinsam. Danach bekamen wir die Möglichkeit, mithilfe eines Quiz die über 4 000 Ausstellungsstücke, bei denen es sich um Gemälde, Skulpturen, Grafiken, Fotografien und Werke aus Kunsthandwerk, Design und Architektur handelt, zu bewundern. Die Menge, Größe und Art der Exponate beeindruckten uns sehr.
Daraufhin gingen wir zum Louvre und schauten uns in unserer einstündigen freien Zeit, die wir dort zur Verfügung gestellt bekommen haben, die Umgebung an. In der Gegend, der Rue de Rivoli, befanden sich einige Souvenirgeschäfte und Cafés. Diese Chance ließen wir uns natürlich nicht entgehen und kauften einige Erinnerungsstücke, mit denen wir uns glücklich zurück auf den Weg nach Valenciennes machten.
Den darauffolgenden Vormittag verbrachten wir im Glasmuseum Musée du Verre. Die Gruppe wurde halbiert und wir bekamen jeweils einen Experten der Ausstellung. Dieser hat uns die einzelnen Exponate und Techniken der Glasherstellung näher gebracht und die Differenzierung des Abstrakten in Kontrast mit dem Figurativen erklärt.
Unter „abstrakt“ versteht man Werke ohne feststellbaren Bezug zur Wirklichkeit, während „figurativ“ gegenständlich-konkrete, unmittelbar erfassbare Darstellungen illustriert. Daraus lernten wir, Kunst mit einem anderen Blickwinkel zu betrachten, um die Intention des Künstlers nachzuvollziehen.
Wir bekamen dort auch die Möglichkeit, eigene Kunstwerke aus Glas herzustellen. Diese werden uns unsere Austauschschüler:innen bei ihrem Besuch in Deutschland mitbringen, da sie noch einige Zeit im Ofen verbringen müssen. Es handelt sich um ein weiteres tolles Andenken an das Glasmuseum.
Am Nachmittag machten wir einen Spaziergang durch den Wald La forêt de Mormal, in l´Avesnois. Durch das gute Wetter, die Sonne und den blauen Himmel hatten wir einen sehr schönen Ausflug in die Natur, bei dem wir Freundschaften vertiefen und viel miteinander lachen konnten.
Der letzte Tag, den wir gemeinsam verbrachten, begann mit der Gestaltung eigener Linolschnitte durch das Ausschaben von Mustern im Linoleum, die daraufhin als selbstgemachte Stempel fungierten. Dies geschah anlässlich der Kunst- und Kulturwoche am Lycée Watteau, unserer Partnerschule.
Um 12 Uhr aßen wir in der Kantine, die sich stark von unserer Mensa unterscheidet. Wir waren positiv überrascht, wie gut das Essen und die sehr lebendige Atmosphäre waren.
Nach dem Mittagessen schauten wir uns eine Aufführung der Tanz- und Theater-Gruppe der Schule an. Im Anschluss schrieben wir eingeteilt in jeweils bilinguale Kleingruppen eine Reportage über den vorherigen Tag. Diese Ergebnisse präsentierten wir einander und gaben uns gegenseitig konstruktive Kritik. Schließlich wurde die beste Reportage für die französische Schulwebsite ausgewählt.
Abschließend wurde uns angeboten, einer Vorstellung von den Schüler:innen des Lycée Watteau beizuwohnen. Diese beinhaltete einige Sketche sowie live aufgeführte Musikstücke. Wir fanden diese Vorführung sehr beindruckend, denn die Schüler:innen konnten ihre Talente und Leidenschaften unter Beweis stellen und erhielten von den Zuschauer:innen vollste Toleranz und Unterstützung. Dies löste in uns den Wunsch aus, solch eine Möglichkeit ebenfalls umsetzen zu wollen.
Am Samstagmorgen um neun Uhr kam dann letzten Endes die Zeit, uns auf den Heimweg zu machen. Mme Manenc, die Deutschlehrerin des Lycée Watteau, die uns die ganze Woche begleitet hat wie auch unsere Austauschpartner:innen mit ihren Familien verabschiedeten sich herzlich von uns, sodass wir mit einem lachenden und einem weinenden Auge in den Bus nach Oberhausen stiegen und uns nun umso mehr auf den Besuch aus Valenciennes im Mai freuen.
La semaine en Valenciennes était très impressionnante avec toutes les expériences que nous avons faites ensemble, en groupe bilingue, et les attractions touristiques.
Nous sommes très reconnaissants d'avoir pu vivre cette expérience et nous sommes impatients de recevoir nos partenaires d'échange à Oberhausen. A très bientôt !